Tischtennis Verbandsliga Wahrscheinlichkeit auf Klassenerhalt steigt

Der TV Hude II hat gegen den Tabellenletzten SF Oesede einen Pflichtsieg eingefahren, gegen die TSG Dissen aber einen weiteren Punktgewinn verpasst.
26.03.2019, 16:42
Lesedauer: 2 Min
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Von Andreas Lehmkuhl

Hude/Dissen. Die Tischtennis-Reserve des TV Hude hat durch ein 9:2 gegen den Tabellenletzten der Herren-Verbandsliga, SF Oesede II, den Abstand auf den ersten direkten Abstiegsplatz und die Chance auf das Erreichen des Relegationsplatz vergrößert. Durch ein sehr ärgerliches 5:9 bei der TSG Dissen hatte sie zuvor allerdings auch eine gute Möglichkeit verpasst, ihre Position im immer spannender werdenden Kampf um den direkten Klassenerhalt zu verbessern. „Wir waren in Dissen Außenseiter, nach dem Spielverlauf allerdings wäre sogar ein Unentschieden eher noch enttäuschend gewesen, die Niederlage war es auf jeden Fall“, meinte Marco Stüber, dessen Mannschaft nach Sätzen sogar mit 32:30 die Nase vorn hatte.

Auch ohne ihre Nummer vier, Jannis Redeker, gingen die sehr heimstarken Dissener (bis dahin Heimbilanz von 10:2, auswärts 2:12) als Favorit in die Partie. Hude II hielt aber in praktisch allen Duellen gut mit, hatte allerdings ein Problem, sich dafür auch zu belohnen. Acht ihrer neun Punkte erzielten die Gastgeber erst im Entscheidungsdurchgang, während Hude nur einen fünften Satz für sich entscheiden konnte. 5:6 hatte der TVH zurückgelegen, in den nächsten drei Begegnungen aber jeweils mit 2:0 geführt – und trotzdem alle drei noch verloren.

Besonders ärgerlich: Als Sören Dreier gegen Hermann Sieker trotz eigener Matchbälle verlor, hatte Florian Krabbe sein zweites Einzel bereits gewonnen. Das zählte dann aber nicht mehr, genauso wie das Schlussdoppel, in dem die Huder schon mit 2:1 vorne lagen. „Das war sehr bitter. Da waren fünf Spiele dabei, die wir eigentlich genauso gut hätten für uns entscheiden können. Eines davon hätte uns vermutlich schon zu einem Punkt gereicht“, ärgerte sich Stüber, der selber mit zwei 3:0-Siegen glänzte.

Immerhin ließen sich die Huder davon am folgenden Tag gegen Oesede II nicht entmutigen und fuhren gegen das ersatzgeschwächte Tabellenschlusslicht den wichtigen Pflichtsieg ein. Bei den bereits abgestiegenen Gästen fehlten Fynn Pörtner, Tim Flaeper und Gunnar Hellmann. „Das war dann schon ein großer Unterschied von der Intensität her im Vergleich zum Vortag“, räumte Stüber ein. Die Huder gerieten nicht ins Stolpern und gewannen souverän. Jever II spielt zwar auch noch gegen Oesede II, müsste aber jetzt auch gegen den Tabellenzweiten Lunestedt punkten, um die Huder noch vom Relegationsplatz zu verdrängen. Die Huder Reserve hat selber gegen Hittfeld und Ritterhude noch die Chance, ihre Aussichten auf den direkten Klassenerhalt zu verbessern, sind aber trotzdem auf Schützenhilfe weiterer Gegner angewiesen.

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