Bezirkspokal

Wildeshausen siegt souverän, aber glanzlos

Der Landesligist VfL Wildeshausen hat sich gegen den Kreisligisten TV Dötlingen mit 4:0 durchgesetzt.
03.09.2020, 15:24
Lesedauer: 1 Min
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Wildeshausen siegt souverän, aber glanzlos
Von Michael Kerzel

Mit einem standesgemäßen 4:0 (2:0)-Sieg gegen den Kreisligisten TV Dötlingen haben sich die Landesliga-Fußballer des VfL Wildeshausen für die zweite Runde des Bezirkspokals qualifiziert. Trainer Marcel Bragula zeigte sich nicht zufrieden mit der Leistung. „Es war ein glanzloser Sieg. Wir hatten das Geschehen jederzeit im Griff. Aber wir hätten vorne mehr Tore machen müssen und haben da oft die falschen Entscheidungen getroffen. Dötlingen hat das gut gemacht, die Räume gut zugeschoben und aufopferungsvoll gekämpft. Aber dennoch müssen wir in der Lage sein, denen mehr Dinger einzuschenken“, bilanzierte der VfL-Coach.

Die Wildeshauser setzten, wie zuletzt auch beim 3:0-Testspielsieg gegen den VfL Stenum, auf eine Dreierkette. Davor agierten Neuzugang Kevin Radke rechts und Alexander Dreher links im Mittelfeld im 3:4:3-System. „Wir hatten jetzt zwei Wochen mit einem großen Trainingskader von 18 bis 20 Mann Zeit, um das einzustudieren. Gegen Stenum haben wir gut gespielt und in beiden Spielen insgesamt sieben Tore erzielt und keines kassiert“, ordnete Bragula ein. Ob der VfL in der Landesliga ebenfalls in dieser Formation auflaufen wird, wollte der Coach noch nicht verraten. In der Partie gegen Dötlingen war es Radke, der nach einer halben Stunde für die Vorentscheidung sorgte. Zunächst zirkelte er einen Freistoß aus 25 Metern in den Winkel, dann verwandelte er aus spitzem Winkel erneut in den Knick – 2:0 (31./33.). „Ich schaue mir im Training die Schusstechnik an und da fällt auf, dass er einen richtigen Huf hat und die Standards mutig und hart schlägt. Daher schießt er bei uns jetzt Ecken und Freistöße“, erklärte Bragula.

Für die Treffer drei und vier zeichnete Lennart Feldhus verantwortlich. Er nickte eine Flanke von Lukas Schneider ins kurze Eck zum 3:0 ein (69.) und schlenzte das Leder nach 87 Minuten halbhoch ins rechte Eck zum 4:0. „Er hat gegen Stenum schon gut gespielt und hat heute als Stoßstürmer die Bälle gut festgemacht. Er war ein Lichtblick“, lobte Bragula.

Zwei Hiobsbotschaften gab es für die Wildeshauser: Steven Müller-Rautenberg musste bereits Mitte der ersten Halbzeit verletzungsbedingt ausgewechselt werden und droht länger auszufallen. Auch Steve Köster verletzte sich.

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