Volleyball-Oberliga

Unglückliche Niederlage

Der VfL Wildeshausen hat beim Tabellenzweiten Bremen 1860 trotz einer 2:0-Satzführung noch im Tiebreak verloren.
13.01.2020, 15:55
Lesedauer: 2 Min
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Von Gerhard Göldenitz

Bremen. Keinen guten Start in das neue Jahr haben die Oberliga-Volleyballer des VfL Wildeshausen erwischt, die beim Tabellenzweiten Bremen 1860 sehr unglücklich mit 2:3 (25:21, 25:19, 22:25, 12:25, 11:15) verloren und dabei einen Zweisatzvorsprung nicht zum Sieg nutzten. Zudem verletzte sich im Tiebreak mit Torben Dannemann ein wichtiger Außenangreifer ernsthaft und wird somit voraussichtlich längere Zeit ausfallen.

Das Spiel beim Regionalliga-Absteiger Bremen 1860 begann verheißungsvoll für die Gäste. Gute Angaben stellten die Annahme der Hausherren vor große Probleme. Deren folgendes durchsichtiges Angriffsspiel wurde von den Mittelblockern Conny Kramer und Freddy Bartelt ein ums andere mal ausgebremst. Schnell spielte sich der VfL eine 17:10-Führung heraus, ehe 1860 wieder etwas stabiler wurde. Weil in dieser Phase auch der VfL-Block erste Schwächen zeigte, glich Bremen zum 18:18 aus. Erst als die Gäste wieder etwas präsenter auftraten, schafften sie einen 23:19-Vorsprung und damit die Entscheidung im ersten Satz. Im zweiten Abschnitt taten sich die VfL-Spieler lange Zeit schwer und liefeb der frühen Bremer Führung bis zum 15:18 hinterher. Erst als Neuzugang Manuel Meyer zum Aufschlag kam und fast im Alleingang mit seinen hart und platziert geschlagenen Bällen die klare 24:18-Führung herausspielte, war auch dieser Abschnitt entschieden. Zwar verschlug er seinen ersten Satzball, doch den folgenden Ballwechsel holte sich sein Team und stellte auf 2:0.

1860-Trainerin Maike Uller-Fürst brachte zu Beginn des dritten Satzes mit Moritz Müller einen neuen Zuspieler, der das Spiel seines Teams stabilisierte. In einem jetzt offenen Schlagabtausch wurden die Gäste erst zum Ende des Satzes besser und egalisierten die 18:15-Führung der Hausherren, gingen selber mit 22:21 in Front und sahen schon wie der sichere Sieger aus. Eine Bremer Auszeit brachte den VfL etwas aus dem Tritt, eine verschlagene Angabe und eine darauf folgende schwache Annahme mit anschließendem etwas zu durchsichtigem Angriffsspiel zogen Wildeshausen endgültig den Zahn.

Durch den Satzgewinn beflügelt, waren die Hausherren im vierten Durchgang die klar bessere Mannschaft und schafften doch noch etwas unerwartet den Tiebreak. Auch hier sollte die Annahme der Gäste der große Schwachpunkt sein. Die Hausherren zogen auf 12:6 davon und hatten beim Stande von 14:10 vier Matchbälle, als sich VfL-Akteur Torben Dannemann folgenschwer verletzte und nicht mehr weitermachen konnte. Am Ende verlor sein Team etwas unglücklich mit 2:3, nahm aber wenigstens einen Punkt von der Weser mit.

In zwei Wochen steht das nächste schwere Auswärtsspiel bei TV Baden II an. Dort werden andere VfL-Akteure im Außenangriff gefordert sein, um den guten dritten Tabellenrang zu verteidigen.

VfL Wildeshausen: Marco Backhus, Maik Backhus, Bartelt, F. Gravel, Schütte, Dannemann, Mildes, Nguyen, Kramer, Meyer

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