Fußball-Landesliga

Vier Schützen verteidigen die Krandelfestung

Der VfL Wildeshausen setzt sich mit 4:1 gegen GW Mühlen durch und baut den Vorsprung auf die Abstiegszone aus. Vier verschiedene Torschützen belegen die geschlossene Mannschaftsleistung.
06.10.2019, 19:32
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Vier Schützen verteidigen die Krandelfestung
Von Michael Kerzel

Für Gast-Teams gibt es im Wildeshauser Krandelstadion in dieser Spielzeit bislang nicht viel zu holen. In der Landesliga-Partie gegen GW Mühlen setzte sich der VfL mit 4:1 (2:0) durch. Die Fußballer von Coach Marcel Bragula verpassten es, in der ersten Halbzeit bereits für die Vorentscheidung zu sorgen, so kamen die Gäste kurz nach Wiederanpfiff zum Anschlusstreffer und gestalteten die Begegnung fortan ausgeglichen. Knapp zehn Minuten vor Schluss setzten die Krandelkicker den entscheidenden Treffer und erhöhten in der Schlussminute noch. Der VfL weist damit 17 Punkte aus zehn Partien auf, steht in der oberen Hälfte der Tabelle und hat nun sieben Plätze und sechs Punkte Vorsprung auf die Abstiegszone.

Von Beginn an übernahm der VfL die Spielkontrolle auf dem tiefen Geläuf. Nachdem Robin Ramke (10.) sowie Jan Lehmkuhl und erneut Ramke (14.) erste Chancen vergeben hatten, markierte Maximilian Seidel die 1:0-Führung nach schönem Zusammenspiel mit Ramke (22.). Die Gastgeber blieben am Drücker und nutzten ihre Standard-Stärke: Lukas Schneider zog einen Freistoß auf den langen Pfosten, Thorben Schütte verlängerte das Leder per Kopf zum 2:0 in die Maschen (32.). Michael Eberle hätte noch vor der Pause das 3:0 besorgen können, scheiterte jedoch an Mühlen-Schlussmann Maurice Planteur (44.). Die Gäste blieben im ersten Durchgang ohne nennenswerte Chance. „Die erste Halbzeit war mit das Beste, was wir in dieser Saison gespielt haben. Planteur hält Mühlen im Spiel. Wir hätten höher führen müssen“, meinte Bragula.

Kurz nach dem Seitenwechsel erzielte Jonas Pöhlking den 1:2-Anschluss (49.). Und nun wurde es spannend im Krandelstadion, da die Gäste die Kontrolle übernahmen und Wildeshausen in die Defensive drückten. „Wir haben uns das Spiel zu einfach aus der Hand nehmen lassen, waren nicht aggressiv genug“, bemängelte Bragula. Seine Mannen lauerten auf Konter. Einer davon sorgte für die Entscheidung: Sascha Görke steckte auf Christopher Kant durch, der Planteur nicht überwinden konnte. Im Nachsetzen köpfte Jan Lehmkuhl jedoch das 3:1 (84.). Den Schlusspunkt setzte Elias Schröder in der 90. Minute – 4:1. „Mit der zweiten Halbzeit bin ich nicht zufrieden. Es roch nach dem Ausgleich, aber dann haben wir am Ende sauber gekontert“, lautete das Fazit von Bragula.

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