Kampf gegen Corona "Wir geben alles rein, was personell möglich ist"

Der Landkreis Oldenburg lässt seinen Worten nun auch Taten folgen: Gemeinsam mit den Maltesern starten zwei Impfaktionen. Sowohl Erst- als auch Boosterimpfungen sind angedacht.
19.11.2021, 15:28
Lesedauer: 1 Min
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Von Kerstin Bendix-Karsten

Die Nachfrage nach Boosterimpfungen ist groß, doch die Arztpraxen können diesen Ansturm kaum stemmen. Der Landkreis Oldenburg hat Mitte der Woche seine Unterstützung angekündigt und lässt seinen Worten nun Taten folgen. Für die kommende Woche hat die Kreisverwaltung gemeinsam mit dem Malteser Hilfsdienst zwei Impfaktionen organisiert. Laut Ankündigung wird das mobile Impfteam am Dienstag, 23. November, von 11 bis 16.30 Uhr im alten Feuerwehrhaus in Sandkrug (Bümmersteder Straße 4) impfen. Von Mittwoch bis Dienstag, 24. bis 30. November – ausgenommen Sonnabend und Sonntag –, stehen ein mobiles Impfteam und Mitarbeiter des Kreisgesundheitsamtes für Impfungen bereit. Geimpft wird von 10 bis 17 Uhr in der alten Feuerwache in Wildeshausen (Huntestraße 47).

Bei beiden Aktionen werden laut Kreisverwaltung Erstimpfungen und Boosterimpfungen vorgenommen. Verimpft wird ausschließlich der Impfstoff von Biontech/Pfizer. „Nachdem wir angekündigt haben, mehr Impfangebote zu schaffen, freue ich mich, dass es so schnell umgesetzt werden konnte. Es ist eine klasse Zusammenarbeit mit dem Malteser Hilfsdienst und den kreisangehörigen Kommunen. Für die fünftägige Aktion in Wildeshausen geben wir alles rein, was personell möglich ist, quasi All-In. Das bedeutet für die Kolleginnen und Kollegen des Gesundheitsamtes zusätzlichen Aufwand, denn die eigentliche 'Corona-Arbeit' läuft 'nebenbei' auch noch“, erklärt Landrat Christian Pundt.

Alle Aktionen hätten dabei dasselbe Ziel. „Wir wollen den Menschen, die sich impfen lassen wollen, auch die Impfung ermöglichen. Darum hoffe ich, dass zahlreiche Bürgerinnen und Bürger die Angebote nutzen“, sagt Pundt. Angesichts der jüngsten Empfehlung der Ständigen Impfkommission (Stiko), die allen Personen ab 18 Jahren eine Auffrischungsimpfung empfiehlt, ist davon auszugehen, dass die beiden Impfaktionen gut angenommen und genutzt werden. Das war auch bei den vergangenen beiden Impfaktionen in Ahlhorn und Wildeshausen der Fall (wir berichteten).

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