Schwerverletzter bei Unfall auf der A1 Kleinwagen gerät ungebremst unter Sattelzug

Nach einem Unfall auf der Autobahn 1 am frühen Montag musste die Feuerwehr einen schwer verletzten Mann aus seinem Auto befreien. Bei dem Unfall entstand ein Schaden von 25000 Euro.
26.03.2018, 16:39
Lesedauer: 1 Min
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Kleinwagen gerät ungebremst unter Sattelzug
Von Claudia Ihmels

Ein 35-jähriger Mann ist am Montag um 3.10 Uhr bei einem Unfall auf der Autobahn 1 zwischen den Anschlussstellen Groß Ippener und Delmenhorst-Ost schwer verletzt worden. Nach Angaben der Polizei war der Cloppenburger mit seinem Auto auf dem Hauptfahrstreifen der A1 in Richtung Bremen unterwegs. In Höhe der Unfallstelle fuhr er ungebremst auf einen vor ihm fahrenden Sattelzug aus Kerpen auf. Durch den Aufprall verkeilte sich das Auto unter dem Sattelzug und wurde von diesem auf den Standstreifen gezogen.

Da der 35-Jährige im Fahrzeug eingeklemmt war, wurden die Feuerwehren Groß Ippener, Harpstedt und Groß Mackenstedt angefordert. Zunächst trafen die Einsatzkräfte aus Groß Ippener ein, die die Einsatzstelle absicherten, den Brandschutz aufbauten und den Verletzten bis zum Ankommen von Rettungsdienst und Notarzt betreuten, berichtet Christian Tümena, Sprecher der Gemeindefeuerwehr Stuhr.

"Die technische Rettung wurde nach Absprache mit dem Rettungsdienst und dem Notarzt in Zusammenarbeit durch die Feuerwehren Harpstedt und Groß Mackenstedt unter der Leitung von Einsatzleiter Eric Hormann durchgeführt", so Tümena weiter. Zunächst wurde dafür die Fahrertür herausgenommen und anschließend das Lenkrad abgetrennt. Mit einem hydraulischen Stempel wurde die Lenksäule hochgedrückt, sodass der 35-Jährige anschließend aus dem Fahrzeug gerettet werden konnte. Der schwer verletzte Mann wurde dann mit einem Rettungswagen in ein Bremer Krankenhaus gebracht.

Während der Personenrettung räumten 45 Einsatzkräfte der Feuerwehr die Unfallstelle auf und übergaben sie schließlich an die Autobahnpolizei. Für die Rettungs- und Aufräumarbeiten musste die Autobahn in Richtung Bremen bis 6.10 Uhr voll gesperrt werden. "Es kam jedoch zu keinen nennenswerten Behinderungen des Verkehrs", so die Polizei. Der Rettungsdienst war mit drei Rettungswagen und zwei Notärzten vor Ort. Das Auto und der Sattelzug waren nicht mehr einsatzbereit und mussten abgeschleppt werden. Den entstandenen Schaden schätzt die Polizei auf etwa 25 000 Euro.

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