Reiter- und Fahrerrallye wartet auch mit kniffeligen Aufgaben auf 18 Kilometer durchs Gelände

Grasberg. Schlechtes Wetter gibt es für die Mitglieder des Reit- und Fahrverein Huxfeld nicht. Das stellten sie überzeugend bei ihrer Reiter- und Fahrerrallye unter Beweis.
28.04.2015, 00:00
Lesedauer: 2 Min
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Von Sabine von der Decken

Schlechtes Wetter gibt es für die Mitglieder des Reit- und Fahrverein Huxfeld nicht. Das stellten sie überzeugend bei ihrer Reiter- und Fahrerrallye unter Beweis. Sonne und Starkregen im Wechsel hielten zehn Paarungen von Reitern und Pferden sowie ein Kutschenteam nicht davon ab, sich auf die 18 Kilometer lange Strecke durchs Gelände zu begeben.

Bevor es auf die Pferde und in die Kutsche ging, stand Aufwärm- und Lockerungstraining für Reiter und Fahrer auf dem Programm. „Das ist ein guter Einstieg nach einer Fahrt mit dem Pferdehänger und dient als Vorbereitung auf einen entspannten Ausritt ins Gelände“, so Katharina Mosen, zweite Vorsitzende des RFV Huxfeld. Beim Laufen auf Zehenspitzen und Fußkanten und vor allem beim Training mit dem Hula-Hoop-Reifen kamen in der Tat manche ins Schwitzen. Und eine Herausforderung gar, so Mosen, bedeutete für manchen Reiter das Aufsteigen von rechts.

Mit einem Lunchpaket versorgt ging es dann für die elf Paarungen ins Gelände. Knapp vier Stunden waren Reiter und Fahrer unterwegs. In dieser Zeit hatten sie verschiedene Aufgaben zu lösen, die das Kurzzeitgedächtnis forderten und die Harmonie zwischen Pferd und Reiter auf die Probe stellten. Viel Geschicklichkeit etwa war beim Öffnen von Toren vom Pferderücken aus oder beim Jonglieren mit Bällen gefragt. Beim Eintreffen auf dem Gelände des Reitvereins waren Pferde, Reiter und Fahrer ein weiteres Mal gefordert: Sie mussten beim Überwinden eines Wassergrabens und beim Absolvieren eines Geschicklichkeitsparcours zeigen, was in ihnen steckt. Eine besondere Herausforderung stellte dabei der Umgang mit der Garrocha, dem Arbeitsgerät des berittenen spanischen Rinderhirten, dar. Die Aufgabe: zweimal um die 3,80 Meter lange Holzstange kreisen. Aber auch Teebeutelweitwurf vom Pferderücken stand auf dem Programm der Reit- und Fahrrallye.

Auf verstärktes Verkehrsaufkommen im Bereich Wilstedt wegen der Olivenölabholtage übrigens reagierte der RFV mit „Ordnern“, die die Paarungen sicher über die Straße geleiteten.

Alicia, Tamara und ihre Pferde Wailando und Ceraly lösten sämtliche Aufgaben bravourös. Nur beim Abnehmen der flatternden Wäschestücke versteckte sich der Kleine hinter dem großen Wailando. „Es war nur ein bisschen nass“, bilanzierten die beiden Reiterinnen. Schlechtes Wetter allerdings gibt es auch für sie nicht: Gewohnt, ganzjährig draußen zu reiten, hatten sie natürlich entsprechende Kleidung angelegt.

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