Neuer Workshop: Worpsweder KuKuK-Verein startet weiteres Masken-Projekt Ab September Moorgestalten erschaffen

Worpswede. Seit 2013 liegt der Schwerpunkt der Arbeit des Worpsweder Vereins für Kunst, Kultur und Kreativität (KuKuK) auf dem Bau von Masken und dem Spiel mit Figuren, die vor allem mit ihren überdimensionierten Charakterköpfen faszinieren. Das Theaterprojekt „Familien-Bande II“ stand unter dem Motto „Körpersprache ist international“ und war laut Barbara Theisen, Initiatorin und Leiterin der Künstler-Gruppe, auch mit dem Ziel angelegt worden, Flüchtlinge aus Worpswede und der Region durch gemeinsames Handeln und Erleben bei der Integration zu unterstützen.
19.08.2015, 00:00
Lesedauer: 2 Min
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Von Michael Schön

Seit 2013 liegt der Schwerpunkt der Arbeit des Worpsweder Vereins für Kunst, Kultur und Kreativität (KuKuK) auf dem Bau von Masken und dem Spiel mit Figuren, die vor allem mit ihren überdimensionierten Charakterköpfen faszinieren. Das Theaterprojekt „Familien-Bande II“ stand unter dem Motto „Körpersprache ist international“ und war laut Barbara Theisen, Initiatorin und Leiterin der Künstler-Gruppe, auch mit dem Ziel angelegt worden, Flüchtlinge aus Worpswede und der Region durch gemeinsames Handeln und Erleben bei der Integration zu unterstützen.

Inzwischen gehören die Masken gewissermaßen zum Ortsbild und werden bei vielen Veranstaltungen, sei es bei „Worpswede tanzt“ oder beim Jubiläum des SOS-Kinderdorfes in Weyerdeelen, mit großer Vorfreude erwartet. Zuletzt fungierten die etwa ein Dutzend Erwachsenen – zwischen 19 und 77 Jahre – bei der Open-Air-Galerie als Hingucker.

Die „Familien-Bande“ wächst von Jahr zu Jahr. Inzwischen gibt es annähernd 30 verschiedene Masken und entsprechend viele unterschiedliche Figuren, die regelmäßig auftreten. Seit 2013 sind in dem generationsübergreifenden Projekt viele Kinder, Jugendliche und Erwachsene zusammengekommen.

Barbara Theisen bietet mit Beginn im September 2015 einen neuen Maskenbau- Workshop an, der dieses Mal unter dem Motto „Moorgestalten“ steht. „Wir wollen Elfen, Gnomen, Feen und anderen Fabelwesen ein Gesicht geben. Interessierte sind herzlich eingeladen, sich beim Maskenbau auszuprobieren.“

An das „Körpersprachen“-Projekt hatten sich Anfang des Jahres 15 Erwachsene mit größter Begeisterung gemacht. Unter ihnen auch zwei junge Syrer, die viele interessante Impulse setzten. Nach zwei Monaten erhielten sie allerdings eine Aufenthaltsgenehmigung und zogen ins Rheinland. Barbara Theisen: „Wie gut für sie, nun ein neues Zuhause zu haben – und wie schade für uns, denn wir hatten so viel Spaß zusammen.“

Fünf Monate lang wurde weiter modelliert, gemalt, geklebt und getanzt. Unter den Händen der Teilnehmer wuchsen märchenhafte Gestalten. Sechs Monate dauerte der Prozess vom Klumpen Ton zum Charakterkopf.

Unter dem Dach des KuKuK-Vereins hat sich ein Kreis von engagierten Menschen gebildet, denen das kulturelle Leben und das Miteinander in Worpswede und in der Region am Herzen liegt. Unterstützt werden sie vom KuKuK-Freundeskreis, der von Jahr zu Jahr wächst. Nähere Informationen kann man der Internetseite des Vereins unter der Adresse www.kukuk-worpswede.de entnehmen.

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