ADVENT, ADVENT: NOCH 11 TAGE BIS ZUM FEST Betriebsweihnachtsfeiern sind beliebt

Kerzen spenden flackerndes Licht. Ein Weihnachtslied säuselt dezent durch den Raum. Vom Herd duftet es nach Glühwein. Fünf Frauen sitzen im Wohnzimmer von Britta Podschwadt und plaudern. Sie warten auf ihre Kolleginnen vom Spätdienst. Wenn der Laden abgeschlossen ist, wollen sie alle zusammen zum Griechen - Firmenweihnachtsfeier der Drogerimarkt-Frauen.
13.12.2010, 05:00
Lesedauer: 1 Min
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ADVENT, ADVENT: NOCH 11 TAGE BIS ZUM FEST Betriebsweihnachtsfeiern sind beliebt
Von Undine Zeidler

Kerzen spenden flackerndes Licht. Ein Weihnachtslied säuselt dezent durch den Raum. Vom Herd duftet es nach Glühwein. Fünf Frauen sitzen im Wohnzimmer von Britta Podschwadt und plaudern. Sie warten auf ihre Kolleginnen vom Spätdienst. Wenn der Laden abgeschlossen ist, wollen sie alle zusammen zum Griechen - Firmenweihnachtsfeier der Drogerimarkt-Frauen.

Betriebsweihnachtsfeiern sind offenbar beliebt. "Es war nicht einfach, einen Tisch zu bekommen", erzählt Sonja Böhme. Genau wie ihre Kolleginnen freut sie sich auf den Abend, an dem sie Zeit haben, sich über Privates auszutauschen. Während der Ladenöffnungszeiten bleibe dafür wenig Raum.

Taika Till nickt: "Ich finde das ganz wichtig." So sieht es auch Britta Podschwadt, ihre Storemanagerin - neudeutsch für Filialleiterin. "So lange ich mich erinnern kann, gibt es die Feier." Schon immer sind bei ihr 17 Jahre, die sie bei der Drogeriekette arbeitet. "Das stärkt das Team", ist Podschwadts Erfahrung. Sie spüre es an den Tagen und Wochen danach. "Man versteht den anderen besser, wenn man auch mal privat geplaudert hat." Die Feier sei in den Jahren geblieben, nur die Kolleginnen hätten gelegentlich gewechselt, erzählt Podschwadt schmunzelnd. Organisiert werde der Abend gemeinsam. In jedem Jahr suchen sich die Frauen für ihre Betriebsweihnachtsfeier ein anderes Lokal aus zum "Dasitzen, Quatschen und Essen".

Weil die Vorweihnachtszeit im Einzelhandel am stressigsten sei, jeder noch andere Weihnachtsfeiern auf dem Programm habe und die Lokale überfüllt seien, gab es Überlegungen, die Zusammenkunft auf den Anfang des neuen Jahres zu verschieben. Podschawdt: "Nein, das musste aber in der Vorweihnachtszeit bleiben - das Gefühl wäre sonst ganz anders." Alles sei weihnachtlich geschmückt und es dufte nach Glühwein. Im neuen Jahr, da müsste es eher Kohlfahrt heißen. "Aber die machen wir auch, wir sind feierfreudig." Böhme bestätigt: Auch wenn der Kalender im Dezember rappelvoll ist, einen Termin für die gemeinsame Weihnachtsfeier findet sich immer.

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