ADVENT, ADVENT: NOCH 17 TAGE BIS ZUM FEST Keine Gutscheine

Geschenke gekauft haben sie schon, nur verraten dürfen sie das nicht. Für die vierjährige Tochter Chiara bringt die noch der Weihnachtsmann. Der große Bruder Yannick spielt gut mit, erzählt Vater Thorsten Ortloff lachend. Von Gutscheinen halten er und seine Frau Nicole wenig. "Das ist wie Geld schenken", sagt er. Sie ergänzt: "Meistens machen wir das mit den Eltern. Da schenkt man sich Gutscheine hin und her." Die Eltern haben ja schon alles. In der Kleinfamilie mögen es die Ortloffs persönlicher, schauen ab November nach Geschenken, "wenn es kälter wird und man mit Werbung per E-Mails zugeknallt wird", so Thorsten Ortloff. Nicole Ortloff kauft meist im Internet ein, "weil ich wenig Zeit habe, um in die Stadt oder den Weserpark zu fahren". Chiara wünscht sich eine Puppe und das Traumschiff von Playmobil - alles rosa und Prinzessin, lacht die Mutter. "Eben typisch Mädchen". Yannick erzählt, er habe noch keinen Wunschzettel geschrieben. Der Vater schaut ihn an und sagt
07.12.2010, 05:00
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ADVENT, ADVENT: NOCH 17 TAGE BIS ZUM FEST Keine Gutscheine
Von Undine Zeidler

Geschenke gekauft haben sie schon, nur verraten dürfen sie das nicht. Für die vierjährige Tochter Chiara bringt die noch der Weihnachtsmann. Der große Bruder Yannick spielt gut mit, erzählt Vater Thorsten Ortloff lachend. Von Gutscheinen halten er und seine Frau Nicole wenig. "Das ist wie Geld schenken", sagt er. Sie ergänzt: "Meistens machen wir das mit den Eltern. Da schenkt man sich Gutscheine hin und her." Die Eltern haben ja schon alles. In der Kleinfamilie mögen es die Ortloffs persönlicher, schauen ab November nach Geschenken, "wenn es kälter wird und man mit Werbung per E-Mails zugeknallt wird", so Thorsten Ortloff. Nicole Ortloff kauft meist im Internet ein, "weil ich wenig Zeit habe, um in die Stadt oder den Weserpark zu fahren". Chiara wünscht sich eine Puppe und das Traumschiff von Playmobil - alles rosa und Prinzessin, lacht die Mutter. "Eben typisch Mädchen". Yannick erzählt, er habe noch keinen Wunschzettel geschrieben. Der Vater schaut ihn an und sagt

schmunzelnd: "Ich hab mal was von einem ferngesteuerten Auto gehört." Mit breitem Lächeln fügt der Achtjährige hinzu: "Und ein Computer." Das Paar selbst kaufe sich oft ein Teil zusammen. Thorsten Ortloff lächelt: "Ja, das kann man schon sehen, die neue Sitzecke im Wohnzimmer." Seine Frau schaut ihn fragend an. Ein persönliches Geschenk soll es für den Partner trotzdem noch geben, sagt sie. Darüber nachzudenken, was den anderen freuen kann, das ist ihr wichtig. "Nicht fragen, übers Jahr hinhören." Überraschen soll es, etwa ein Schmuckstück, womit sie nicht rechne. Ihrem Mann hatte sie schon mal Karten vom Cirque du Soleil geschenkt, das gefiel ihm.

"Wir haben uns immer Gedanken gemacht", sagt Nicole Ortloff rückblickend auf elf Jahre Zweisamkeit. Einen Gutschein gab es in der Zeit höchstens als Ergänzung, etwa für eine Massage. Und ein Traumgeschenk? "Oh, hm", da fällt ihr spontan keine Antwort ein. Sie lacht verlegen. Wenn das Geld keine Rolle spiele, ja dann wäre es eine Fernreise ins Warme.

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