Neues Gremium tagt öffentlich Arbeitsgruppe hat Auge auf Fracking

Landkreis Rotenburg (es). Lagerstättenwasser, Fracking – um alle Probleme, die die Erdgasförderung mit sich bringt, wird sich künftig eine Arbeitsgruppe kümmern, die der Kreis-Umweltausschuss jetzt gebildet hat. Besetzt wird das öffentlich tagende Gremium mit drei Vertretern einschlägiger Bürgerinitiativen, mit je einem Kreistagsmitglied von SPD, Grünen, Freien Wählern, CDU und Linken, sowie je einem Vertreter von Wasser- und Naturschutzbehörde des Landkreises, des Wasserversorgungsverbands und des Landesbergamts.
14.09.2013, 00:00
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Von Johannes Heeg

Lagerstättenwasser, Fracking – um alle Probleme, die die Erdgasförderung mit sich bringt, wird sich künftig eine Arbeitsgruppe kümmern, die der Kreis-Umweltausschuss jetzt gebildet hat. Besetzt wird das öffentlich tagende Gremium mit drei Vertretern einschlägiger Bürgerinitiativen, mit je einem Kreistagsmitglied von SPD, Grünen, Freien Wählern, CDU und Linken, sowie je einem Vertreter von Wasser- und Naturschutzbehörde des Landkreises, des Wasserversorgungsverbands und des Landesbergamts. Das Bergamt sollte nach dem Willen einiger Abgeordneter eigentlich nicht beteiligt werden, doch warb Kreisrat Torsten Lühring eindringlich dafür, die Behörde einzubinden. Das Land nehme Milliarden Euro durch den Förderzins ein und müsse daher auch seiner Verantwortung den Bürgern gegenüber gerecht werden. Zudem sei es für die Arbeit des Gremiums sinnvoll, in den Sitzungen sofort Antworten der Fachleute auf spezielle Fragen zu bekommen. Nicht dabei sein sollen die Erdgasfirmen.

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