Die Zukunft des Ortsteils Arbeitskreis will Verein werden

Der im Dezember 2013 gegründete Arbeitskreis Zukunft St. Jürgen will bis zum Jahresende ein eingetragener Verein werden. Auch um die Anerkennung der Gemeinnützigkeit will man sich bemühen.
15.06.2017, 13:32
Lesedauer: 2 Min
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Von Michael Wilke

Lilienthal. Der im Dezember 2013 gegründete Arbeitskreis Zukunft St. Jürgen will bis zum Jahresende ein eingetragener Verein werden. Das melden die beiden Sprecher Stefan Traub und Heinz-Hermann Schnaars. Sie wollen sich auch um die Anerkennung der Gemeinnützigkeit bemühen. Als Verein will der Arbeitskreis Zukunft St. Jürgen eine tragende Rolle bei der Planung und Umsetzung des Dorfentwicklungsprogramms spielen.

Gegründet wurde der Arbeitskreis, als die Schließung der beiden Grundschulen in Frankenburg und Seebergen drohte. Die haben die engagierten Bürger nicht verhindern können. Und doch haben sie etwas bewegt, zusammen mit den anderen Ortsteilentwicklungsgruppen in den Nachbardörfern Worphausen, Heidberg und Seebergen. Sie alle kritisierten, dass sich die Gemeindepolitik zu sehr auf das Zentrum konzentriere und die Dörfer an den Rändern der Gemeinde vernachlässige (wir berichteten). Das nicht nachlassende Engagement der vielen Aktiven in den Ortsteilen hat dazu geführt, dass die vier Ortschaften mit je zwei Vertretern in der Demografiekommission der Gemeinde sitzen und dass sie als "Vier-Dörferregion zwischen Hamme und Wümme“ ins Dorfentwicklungsprogramm des Landes aufgenommen wurden.

Das ist der Grund dafür, dass sich der Arbeitskreis künftig als Verein präsentieren will. Zum erfolgreichen Antrag auf Aufnahme in das Dorfentwicklungsprogramm hätten die Aktiven der vier Dorfgemeinschaften wesentliche Inhalte beigesteuert, betonen Traub und Schnaars. „Nun geht es dem Arbeitskreis Zukunft St. Jürgen darum, den Dorfentwicklungsprozess mit professionelleren Strukturen zu begleiten und klare Ansprechpartner für die Gemeinde Lilienthal zu bieten.“

Zentrale Vorhaben wie die Einrichtung eines Dorfgemeinschaftshauses in Frankenburg und dessen Vernetzung mit den anderen Dorfgemeinschaften, die Verbesserung der Nahversorgung und die Entwicklung des Tourismus ließen sich am besten im Rahmen eines Vereins verwirklichen, der die Dorfgemeinschaft repräsentiere, erklärt Traub.

Von Anfang an habe der Arbeitskreis Zukunft St. Jürgen die anderen Vereine des St. Jürgenslandes in das Vorhaben einbezogen, heißt es in der Erklärung von Traub und Schnaars. Der Bürgerverein Kirchort St. Jürgen, der Förderverein Freiwillige Feuerwehr St. Jürgen, der Kita-Förderverein Wiesenbuttjer, Landfrauen und Landjugend, Reitverein und TSV St. Jürgen unterstützten die Vereinsgründung und die Vertreterfunktion des Arbeitskreises Zukunft St. Jürgen in Bezug auf die Dorfentwicklung. Alle Vereine wollen eng kooperieren.

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