Lübberstedter feiern am Sonnabend zünftige Einweihung / Gesucht: Betreuerinnen für die Jugendarbeit Auf den Spielplatz, fertig, los!

Lübberstedt. Der Kinderspielplatz in Lübberstedt ist nach seiner Umgestaltung so gut wie komplett. Es fehlt nur noch ein Tisch, der am Freitag mit dem Trecker herangekarrt werden soll.
27.04.2016, 00:00
Lesedauer: 2 Min
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Von Michael Schön

Der Kinderspielplatz in Lübberstedt ist nach seiner Umgestaltung so gut wie komplett. Es fehlt nur noch ein Tisch, der am Freitag mit dem Trecker herangekarrt werden soll. Gerade noch rechtzeitig, denn am Sonnabend, 30. April, wird die ziemlich aufgewertete und aufgehübschte Einrichtung eingeweiht.

Bürgermeister Dieter Langmaack will die Veranstaltung zu einem echten Fest werden lassen. Mit Girlanden, Luftballons und natürlich möglichst vielen Kindern, die die neuen Spielgeräte erproben sollen. Mit Sekt soll allerdings nicht angestoßen werden, wie während der Sitzung des Ausschusses für Jugend, Senioren und Sport beschlossen wurde, der unter Vorsitz von Volker Schenk im Gruppenraum des Dorfgemeinschaftshauses tagte.

Es soll eher zünftig getafelt werden. Mit Bratwürsten, die vom Vor-Ort-Grill kommen, und statt des edlen Schaumweins kommt für die Erwachsenen Bier („Das perlt ja auch ganz schön!“) auf den Tisch. Den jüngeren Gästen soll die besonders beliebte Apfelschorle nicht vorenthalten werden.

Unerwünschte Gäste

Der Kinderspielplatz war bei den Diskussionen im Ausschuss freilich ein nicht nur positiv besetztes Thema. Die Rutsche sei nicht ganz ungefährlich, wurde aus dem Kreis der Zuhörer kritisch angemerkt. Ferner sparten Hundebesitzer den Spielplatz beim Ballspiel mit ihren Vierbeinern nicht aus. Unerwünschte Hinterlassenschaften vom besten Freund des Menschen im Nahbereich der Spielstätte seien ein weiteres Thema. Die Ausschussmitglieder waren sich einig: Hunde hätten auf dem Spielplatz nichts zu suchen. Andersdenkende sollen mit entsprechenden Hinweisbeschilderung bekehrt werden. Auch hinsichtlich der Rutsche will sich der Ausschuss um eine Lösung bemühen. Die beim Spielplatz angesprochenen Probleme tauchten im ansonsten sehr positiv ausfallenden Bericht des MTV Lübberstedt in ganz ähnlicher Weise wieder auf. Die neue Bogensportabteilung des großen Lübberstedter Vereins – zwei Drittel der Einwohner haben die Mitgliedschaft erworben – hat aus aktuellem Anlass die Frage aufgeworfen, wer den Sportplatz nutzen darf. Weniger junge Fußballer als vielmehr erwachsene Mofa- und Fahrradfahrer kämen den Bogenschützen bei ihren Trainingseinheiten nämlich häufig in die Quere, wie berichtet wurde. Es sei nicht immer ganz einfach, hieß es, die den Sportplatz zweckentfremdenden Zeitgenossen davon zu überzeugen, dass sie sich in Gefahr begeben würden. Der Sportbetrieb habe Vorrang, stellte Langmaack klar. Der Übungsleiter habe das Hausrecht und müssen das auch wahrnehmen, wenn die Situation es erfordere.

Eine weitere Frage bleibt einstweilen unbeantwortet. Wie Ute Sackmann mitteilte, wird sie ihre ehrenamtliche Tätigkeit in der von der Gemeinde betriebenen Jugendarbeit mit Beendigung dieses Schuljahres einstellen. Auch ihre Kollegin Christiane Nisius steht nicht mehr zur Verfügung. Der Rückzug habe in beiden Fällen persönliche Gründe und mit der eigentlichen Tätigkeit nichts zu tun. Ute Sackmann ist seit vier Jahren aktiv, Christiane Nisius seit 18 Monaten. Die beiden Frauen betreuen jeden Freitag zwei Stunden lang eine „Teeniegruppe“ sowie Kids im Alter von sechs bis neun Jahren. In beiden Gruppen schwankt die Teilnehmerzahl zwischen Fünf und Zehn. Die dringend benötigten Nachfolger sollen nun über die Ehrenamtsbörse gesucht werden.

Viktor Sackmann hatte zu Beginn des Sitzungsabends die neue virtuelle Visitenkarte der Gemeinde vorgestellt. Die Website „Luebberstedt.net“ findet offenbar allgemeinen Beifall, wenn auch das großformatige Frontfoto auf der Homepage („Wilkomen in Lübbs“) als wenig einladend empfunden wurde, da es offenbar im Winter aufgenommen worden ist.

Die Website enthält viele aktuelle Infos und Präsentationen. Ortsfeuerwehr und Mühlenverein erhalten eigene Reiter.

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