Sechstklässler der IGS Lilienthal präsentieren Eltern Ergebnisse der Projektwoche / Schule als Lebensraum

Auf der Suche nach fremden Kulturen

Grasberg. Mit einer eineinhalbstündigen Präsentation fand die Projektwoche zum Thema „Verschiedene Kulturen“ des Jahrgangs Paula der Integrierten Gesamtschule (IGS) Lilienthal ihren Abschluss. Im Forum stellten die Schüler der sechsten Klassen den Eltern Ergebnisse der Projektwoche vor.
23.05.2015, 00:00
Lesedauer: 2 Min
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Von Sabine von der Decken
Auf der Suche nach fremden Kulturen

Während der Projektwoche entwickelten Schüler Kunstfiguren und setzten sich so mit dem Thema „Verschiedene Kulturen“ auseinander.

Sabine von der Decken

Mit einer eineinhalbstündigen Präsentation fand die Projektwoche zum Thema „Verschiedene Kulturen“ des Jahrgangs Paula der Integrierten Gesamtschule (IGS) Lilienthal ihren Abschluss. Im Forum stellten die Schüler der sechsten Klassen den Eltern Ergebnisse der Projektwoche vor. Während der intensiven einwöchigen Auseinandersetzung mit der Thematik hatten die Sechstklässler die themen- und handlungsorientierten Unterrichtseinheiten, die ihren Schulalltag bereits seit zwei Monaten bestimmten, vertieft. Ziel der von Jahrgangsleitung Beate Elsken und Natalia Hüsing initiierten Projektwoche war es, eigenständiges Arbeiten zu fördern. „Schule wurde in dieser Zeit zum Lebensraum“, so die positive Erfahrung von Natalia Hüsing.

Verstärkung durch kreative Externe

Während der Projektwoche bot sich den Mädchen und Jungen die Möglichkeit, ganz nach persönlichen Neigungen und Fähigkeiten zu lernen und zu arbeiten. So wählte Bennett Schulz die Projekt-Koordination als sein Arbeitsfeld, da er seine Fähigkeiten im Bereich Koordination, Organisation und Moderation sieht. Als große Bereicherung empfanden die Beteiligten die Verstärkung durch kreative Externe. Möglich wurde dies durch die finanzielle Unterstützung des Fördervereins und einen kleinen, von den Schülern geleisteten Obolus. So nahm sich die Gruppe um Künstlerin Sara Schwienbacher der Thematik „Fremde Kulturen“ künstlerisch an und experimentierte mit vielen Ideen und bunten Materialien. In einer großen Kunstperformance drückten die Schüler Kultur und Lebensgefühl der Gegenwart aus. Sie zeigten mit künstlerischer Unterstützung den „Begegnungsraum Kulturen“ in allen Formen, Farben und Ausrichtungen. Als Fixelemente des Lebens, so Schwienbacher, stellten sie Krieg, Frieden und Fest dar und entwickelten dazu Kunstfiguren.

Der Klärung kultureller und nationaler Vorurteile nahmen sich sehr unterhaltsam Jonas, Mattes, Niklas und Urs mit Explainity-Videos an. Sie erstellten zur deutschen Pünktlichkeit eine „bewegte Grafik“. Die Gruppe „Flüchtlinge in unserer Umgebung“ sammelte während der Projektwoche Informationen zur Flüchtlingssituation in Grasberg und stellte ihre Ergebnisse als Video dar. Leiter Thomas Seifert hatte im Verlauf der Woche nicht nur eine Veränderung des Verständnisses für diese Thematik beobachtet, sondern auch Änderungen des Arbeitsverhaltens. Denn bei der Herstellung von Explainities musste jeder Handgriff sitzen. Da war Genauigkeit gefragt. Viel Begeisterung bei Schülern, Eltern und Lehrern fanden Bauchtanz-Choreographie, afrikanisches Musizieren, die Vorstellung von Spielen rund um die Welt und Kostproben aus den Küchen fremder Kulturen. Mit Gesang des Chors wurde der Abend im Forum der IGS eröffnet, gemeinsames Singen von Chor und Auditorium beschloss die Präsentation der Projektwoche.

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