Aufholprogramm Ferien sollen Ferien bleiben

Das Aufholprogramm für Kinder und Jugendliche sollte aus Sicht des Landkreises Osterholz neben Lernrückständen auch soziale Belange im Blick haben. Das Land sieht 189 der 222 Millionen Euro für die Schulen vor.
15.07.2021, 14:31
Lesedauer: 4 Min
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Ferien sollen Ferien bleiben
Von Bernhard Komesker

Landkreis Osterholz. Über das Bundesaktionsprogramm „Aufholen nach Corona" fließen dieses und nächstes Jahr allerhand Fördermittel für Kinder und Jugendliche nach Niedersachsen. Inwieweit der Landkreis Osterholz davon profitiert, ist nach den Worten der Kreisdezernentin Heike Schumacher noch nicht ausgemacht. Sie hoffe, dass es sich nicht nur um ein Trostpflaster handelt - und auch nicht um eine bloße Erhöhung des Leistungsdrucks, bei dem womöglich Tag und Nacht versäumter Unterrichtsstoff nachgeholt werden soll. "Das halten wir fachlich überhaupt nicht für angezeigt", betonte Schumacher jetzt im Jugendhilfeausschuss des Kreistags. Kinder und Jugendliche sollten Ferien als unbeschwerte Zeit genießen - etwa auch mit dem Ferienprogramm in den Gemeinden. Über den Tag hinaus zu agieren, das sei hingegen Aufgabe von Politik und Verwaltung.

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