14 Teilnehmer haben sich vom Bezirksschützenverband Osterholz zu Schießsportleitern qualifizieren lassen Ausbildung in Waffenkunde und Sicherheit

Landkreis Osterholz. Der Bezirksschützenverband Osterholz hat seine jüngste Ausbildung zum Schießsportleiter beendet. Mit den 14 Lehrgangsteilnehmern, darunter fünf Frauen, war Lehrgangsleiter Gerd Cordes am Ende sehr zufrieden. "Alle haben gut mitgearbeitet, es hat Spaß gemacht", sagte er. Cordes ist Waffenreferent im Bezirksverband; er weiß: Für die Förderung des Schießsports und den Betrieb in den Vereinen ist ein ausgebildeter Schießsportleiter sehr wertvoll.
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Von Fritz Othersen

Landkreis Osterholz. Der Bezirksschützenverband Osterholz hat seine jüngste Ausbildung zum Schießsportleiter beendet. Mit den 14 Lehrgangsteilnehmern, darunter fünf Frauen, war Lehrgangsleiter Gerd Cordes am Ende sehr zufrieden. "Alle haben gut mitgearbeitet, es hat Spaß gemacht", sagte er. Cordes ist Waffenreferent im Bezirksverband; er weiß: Für die Förderung des Schießsports und den Betrieb in den Vereinen ist ein ausgebildeter Schießsportleiter sehr wertvoll.

Auch der Bezirkssportleiter Berthold Hölling zeigte sich mit dem Ergebnis sehr zufrieden. Die Kandidaten hatten zuvor einen Sachkundelehrgang und einen Erste-Hilfe-Kursus absolviert. Der Lehrgang umfasste drei Wochenenden mit 38 Unterrichtsstunden in Theorie und Praxis. Die Teilnehmer bekamen auch Gelegenheit, auf der Bogensportanlage in Adolphsdorf mit dem Bogen und auf der Schießsportanlage in Waakhausen mit einer Flinte zu schießen. Dabei überraschte Daniel Voss (SV Huxfeld), der vier von fünf Tauben traf. Auf der Anlage des SV Hüttenbusch musste jeder Teilnehmer außerdem mit der Pistole auf 25 Meter schießen.

Besonders wichtige Themen waren das Waffenrecht, die Sicherheit auf dem Schießstand und die vorschriftsgemäße Aufbewahrung von Waffen. Viel Zeit wurde auch auf die verschiedenen Schießdisziplinen und Waffenarten verwendet. Über den Aufbau des Deutschen Schützenbundes und über das Vereinsrecht sollten die Teilnehmer ebenso etwas wissen wie über das Eintreten der Versicherung bei Unfall- und Haftpflichtschäden. Jüngste Teilnehmerin war Andrea Sombetzki (Hambergen) mit 19 Jahren. Ulrich Hartwig (Huxfeld) war mit 54 Jahren ältester Schulbank-Drücker.

Ankreuztest zum Abschluss

Bei der abschließenden schriftlichen Prüfung hatten alle Teilnehmer 100 Fragen durch Ankreuzen zu beantworten. Geleitet wurde diese Prüfung vom Landessportleiter des Nordwestdeutschen Schützenbunds, Heinz Otten (Heidberg-Falkenberg). Die Ergebnisse: sechsmal null Fehler, dreimal einer, einmal zwei, zweimal drei und zweimal vier. Heinz Otten gratulierte und überreichte allen die Schießsportleiter-Nadel mit entsprechender Urkunde.

Die nächste Stufe wäre die Trainer-C-Basislizenz. Dieser Lehrgang findet nicht im Bezirk, sondern auf Landesverbandsebene statt. Die neuen Schießsportleiter im Bezirksschützenverband: Melanie Vemmer, Michael Nonnewitz, Carsten Sanders (alle Blumenthaler SV), Benno Böhm (SV Buschhausen), Andrea und Daniela Sombetzki (SV Hambergen), Uwe Schnakenberg (SV Heidberg-Falkenberg), Daniel Voss und Ulrich Hartwig (SV Huxfeld), Emmanuil Haniotes (JWC Osterholz), Anne Finkel, Hans-Joachim Visser (beide SV Worpswede) , Christian Hamer (SV Lilienthal) und Mirella Cordella (SV Schwanewede).

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