Finanzdienstleister

AWD legt Bericht für 2009 vor

Landkreis Osterholz. Ein 'solides Ergebnis' hat der Finanzdienstleister AWD in Osterholz-Scharmbeck im zurückliegenden Geschäftsjahr erzielt. 'Wir sind mehr als zufrieden. Das Büro in Osterholz-Scharmbeck ist eine tragende Säule unseres Unternehmens', sagte Götz Wenker.
27.04.2010, 06:01
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Von Lutz Rode
AWD legt Bericht für 2009 vor

Eine Spende von 3000 Euro für die Osterholzer Tafel nahm gestern Norbert Mathy (Diakonisches Werk, Zweiter von links) im

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Landkreis Osterholz. Ein 'solides Ergebnis' hat der Finanzdienstleister AWD in Osterholz-Scharmbeck im zurückliegenden Geschäftsjahr erzielt. 'Wir sind mehr als zufrieden. Das Büro in Osterholz-Scharmbeck ist eine tragende Säule unseres Unternehmens', sagte am Montag Götz Wenker, Mitglied der Geschäftsführung der AWD Deutschland GmbH, als er zusammen mit Teamleiter Markus Friedrichs und Berater Horst Leffrang den Unternehmensbericht für 2009 vorstellte.

AWD hat nach eigenem Bekunden im Folgejahr der Finanzmarktkrise seine Position in Osterholz-Scharmbeck behauptet. Besonders im Bereich der Einkommens- und Vermögenssicherung habe das Unternehmen in der Region seinen Umsatz steigern können. Dieser lag im Jahr 2009 bei einem Volumen von fast zehn Millionen Euro.

Solide positionieren konnte sich AWD nach eigener Einschätzung auch im Bereich der Altersvorsorge- und Lebensabsicherungsprodukte. Die zehn Berater, die für AWD in der Region unterwegs sind, vermittelten im vergangenen Jahr insgesamt Finanzprodukte mit einem Volumen von 24,2 Millionen Euro. 'Damit haben wir die Zahlen des Vorjahres übertroffen. Das können sicher nicht viele Unternehmen in der Region behaupten', sagte Wenker.

Langfristige Absicherung gefragt

Den Vertrauensverlust gegenüber Aktien, Fonds und Anleihen hat auch AWD im vergangenen Jahr zu spüren bekommen. Der Fokus von AWD lag in Osterholz-Scharmbeck auf langfristigen Absicherungs- und Altersvorsorgeprodukten.

Eine 'Hausmarke' habe man im AWD-Büro im Bereich der Absicherung vor Berufsunfähigkeit gesetzt, wichtig sei aber auch die private Vorsorge unter dem Stichwort Riester und Rürop gewesen, berichtet Büroleiter Markus Friedrichs. Ein großes Thema war auch die betriebliche Altersvorsorge.

Insgesamt nahmen nach Unternehmensangaben 700 Mandanten die persönliche Beratung im AWD-Büro Osterholz-Scharmbeck in Anspruch. Der Finanzdienstleister setzt auf das persönliche Gespräch mit dem Kunden zu Hause. Aus den dort gewonnenen Daten und Vorstellungen des Kunden wird ein Konzept erstellt, das dann im einzelnen mit dem Kunden besprochen wird. 'Insgesamt benötigen wir dafür einen Arbeitstag', erklärte AWD-Berater Horst Leffrang.

Götz Wenker, Vertriebschef von AWD in Deutschland, legt Wert darauf, dass die Mitarbeiter qualifiziert sind. Nachweisen müssten sie das bei einer Prüfung vor der Industrie- und Handelskammer. 'Diese Prüfung hat es in sich. Dennoch liegt die Erfolgsquote inzwischen bei 90 Prozent', sagte Wenker. Im AWD-Büro in Osterholz-Scharmbeck werden junge Leute zudem zu Kaufleuten für Versicherung und Finanzdienstleistungen ausgebildet, außerdem gibt es Plätze für Schülerpraktika.

AWD-Geschäftsführer Götz Wenker nutzte gestern die Gelegenheit und überreichte einen Spendenscheck der AWD-Stiftung Kinderhilfe über 3000 Euro an die Osterholzer Tafel. Norbert Mathy, Geschäftsführer des Diakonischen Werkes, nahm die Spende für die im vergangenen Jahr geschaffene Einrichtung entgegen.

Mathy berichtete, dass etwa 500 Menschen die Hilfe der Osterholzer Tafel in Anspruch nehmen, darunter etwa 200 Kinder und Jugendliche. Benötigt würden insbesondere altersgerechte Lebensmittel für Babys und Kleinkinder, die die Supermärkte so nicht spenden würden.

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