Grasberger Ausschuss tagt am Donnerstag über digitale Recherchemöglichkeiten für Schüler

Bald acht neue Online-Plätze in der Gemeindebücherei?

Grasberg. Weht bald ein frischer Wind durch die Grasberger Gemeindebücherei? Gemeinsam haben die Schulleiterin der Integrierten Gesamtschule Lilienthal am Standort Grasberg, Karina Kögel-Renken, und Gemeindebücherei-Leiterin Evelin Meyer an einem neuen Konzept zur Erweiterung digitaler Arbeitsplätze in der Bücherei gearbeitet. Danach könnten noch im laufenden Schuljahr acht neue Recherche-Stationen in den Räumen der Kinder- und Jugendabteilung der Bücherei installiert werden.
08.11.2016, 00:00
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Von Petra Scheller

Grasberg. Weht bald ein frischer Wind durch die Grasberger Gemeindebücherei? Gemeinsam haben die Schulleiterin der Integrierten Gesamtschule Lilienthal am Standort Grasberg, Karina Kögel-Renken, und Gemeindebücherei-Leiterin Evelin Meyer an einem neuen Konzept zur Erweiterung digitaler Arbeitsplätze in der Bücherei gearbeitet. Danach könnten noch im laufenden Schuljahr acht neue Recherche-Stationen in den Räumen der Kinder- und Jugendabteilung der Bücherei installiert werden. Noch seien die Räume der Schule zugeordnet. Doch durch die neue Kooperation beider Institutionen wäre es möglich, der Bücherei mehr Raum für digitale Arbeitsplätze zu lassen, räumt Schulleiterin Kögel-Renken ein. Von einer Situation, „bei der alle gewinnen“ würden, sprechen die beiden Initiatorinnen, denn morgens könnten die neuen Arbeitsplätze den Schülern der IGS zur Verfügung stehen, am Nachmittag dann allen Grasbergern, die über einen Büchereiausweis verfügen. Die Bestandsbibliothek würde so wohl noch stärker frequentiert, und Schüler hätten die Möglichkeit, mit Unterstützung der Bibliothekarin Evelin Meyer sämtliche Quellenrecherchen quasi von der Schulbank aus zu erledigen. Pausenzeiten würden so besser genutzt, beispielsweise, um schon mal ein Referat vorzubereiten. Über die Bücherei könne dann aus allen Bibliotheken Deutschlands per Fernleihe bestellt werden.

Ob sich der vielversprechend klingende Plan realisieren lässt, hängt nun am Votum der Kommunalpolitiker. Am kommenden Donnerstag, 10. November, ab 20 Uhr wird der frisch zusammengesetzte Ausschuss für Jugend, Senioren, Sport und Kultur im Sitzungssaal des Rathauses an der Speckmannstraße 30 darüber beraten. Sollte der Ausschuss für die Realisierung stimmen und würde das Konzept auch vom Rat genehmigt, so könnten die Kinder- und Jugendlichen noch vor den Sommerferien an ihren neuen Arbeitsplätzen sitzen.

Auf der Tagesordnung der Ausschusssitzung stehen ferner Berichte aus der Arbeit des Seniorenbeirates und des Jugendbeirates, die beide Anfang des Monats neu gewählt wurden. Bürgermeisterin Marion Schorfmann wird außerdem über das Ergebnis der ehrenamtlichen Wohnberatung durch Kai Entelmann und Hermann Bohling für die Seniorenwohnanlage an der Speckmannstraße 32-34 berichten, sowie über Ferienspaß-Aktionen des vergangenen Sommers und über flankierende Maßnahmen zur Umsetzung der Ergebnisse der neuen Grasberger Jugendstudie. Desweiteren wird über sämtliche Haushaltsvorschläge beraten: der für die offene Jugendarbeit, die Gemeindebücherei, Zuschüsse für Jugendfahrten und Freizeiten, Seniorenveranstaltungen und der Zuschuss für die Kreismusikschule stehen auf der Agenda. Auch soll es um die Förderung von Patenschaften mit europäischen Kommunen gehen.

Der TSV Dannenberg wird einen Antrag auf Bezuschussung seiner geplanten Sportplätze mit Flutlichtanlage einreichen. Auch die Lilienthaler Tafel bewirbt sich um einen Gemeindezuschuss zur Finanzierung der Versorgung von monetär benachteiligten Familien und Alleinstehenden, die sich an die Lilienthaler Tafel wenden, jedoch auch aus Grasberg kommen.

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