Theatergruppe des Heimatvereins Neu Sankt Jürgen probt lustigen Dreiakter / Zwei Vorstellungen ausverkauft / Vorverkauf läuft Der Papagei soll unzüchtige Lieder singen

Worpswede-Neu Sankt Jürgen. Seit Ende Oktober sind die Mitglieder der Theatergruppe des Heimatvereins Neu Sankt Jürgen dabei, ihr neues Stück "Raphael vör Gericht" einzustudieren. Aber auch noch knapp zwei Wochen vor der Premiere, die am Sonnabend, 17. März, im Saal des Schützenhofs. Hüttenbusch über die Bühne geht, geraten die Darstellerinnen und Darsteller bei den Proben hin und wieder ins Stocke. Sie brechen dann in schallendes Gelächter aus. Das liegt an der Komik der Handlung, denn die Texte ihrer Rollen beherrschen die Laienschauspieler allesamt.
12.03.2012, 05:00
Lesedauer: 2 Min
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Von Johann Schriefer

Worpswede-Neu Sankt Jürgen. Seit Ende Oktober sind die Mitglieder der Theatergruppe des Heimatvereins Neu Sankt Jürgen dabei, ihr neues Stück "Raphael vör Gericht" einzustudieren. Aber auch noch knapp zwei Wochen vor der Premiere, die am Sonnabend, 17. März, im Saal des Schützenhofs. Hüttenbusch über die Bühne geht, geraten die Darstellerinnen und Darsteller bei den Proben hin und wieder ins Stocke. Sie brechen dann in schallendes Gelächter aus. Das liegt an der Komik der Handlung, denn die Texte ihrer Rollen beherrschen die Laienschauspieler allesamt.

Wenn der Dreiakter vor Publikum gespielt wird, gibt es derartige Unterbrechungen nicht mehr, da sind sich alle Laienschauspieler sicher. Die Regisseurin Irmtraut Christgau, die hier und da noch einmal eingreift, um die Mimik eines Darstellers zu verbessern, ist ebenfalls davon überzeugt.

In der Komödie aus der Feder von Horst Helfrich geht es um eine unglaubliche Geschichte. Danach soll der Papagei der in einem Teufelsmoordorf lebenden Nora Sturm unzüchtige Lieder singen. Das bringt Nora Sturm, dargestellt von Edeltraut Becker, auf die Anklagebank des Amtsgerichts. Nora Sturm streitet die unerhörte Darstellung empört ab, aber die Zeugin Resi Wulf (Nicole Twisterling) behauptet konsequent das Gegenteil und lässt sich davon nicht abbringen.

Weitere Mitspieler sind Heiner Kück als Richter Josef Grosch, Andreas Struß als Staatsanwalt Wenzel Silberberg und Hajo Peper als Gerichtsdiener Graulich. Susanne Wendelken fungiert als Protokollführerin Frau Schnörgel, während Margrit Lütjen die Zeugin Henrike Baumeister mimt. Zum ersten Mal ist Hartmut Grotheer dabei. Er übernimmt die nicht ganz einfache Rolle des Verteidigers Ludwig Lemmle. Souffleuse ist Steffi Walendzik.

Die große Fangemeinde der Neu Sankt Jürgener Theaterspieler wartet schon mit Spannung auf das neue Stück, für das die Bühne in einen Gerichtssaal verwandelt wurde. Das Publikum wird im Hüttenbuscher Schützenhof eine turbulente Gerichtsverhandlung erleben, bei der die Lachmuskeln arg strapaziert werden.

Die Premiere am 17. März und die Vorstellung am Sonntag, 24. März, beginnen jeweils um 15 Uhr mit einer Kaffeetafel. Beide sind seit Wochen ausverkauft. Darüber hinaus sind acht Aufführungen vorgesehen, und zwar am 18., 25. und 31. März sowie am 1., 5., 9., 15. und 21. April. Beginn ist jeweils um 20 Uhr. Auch für diese Vorstellungen sind schon Plätze reserviert. Karten können im Vorverkauf unter den Rufnummern 04792/1244, 04792/988646 oder 04794/963032 bestellt werden.

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