Osterholz-Scharmbeck

Eine große Stimme aus Alaska

Osterholz-Scharmbeck. „Warte auf mich in der Nacht, wir wollen das Nordlicht gemeinsam genießen“, lautet eine Textzeile aus den Songs, die Karrie Pavish Anderson in der Großen Scheune auf Gut Sandbeck vortrug. Die Sängerin und Songwriterin ist auch als Botschafterin unterwegs, um den Menschen ihre Heimat näher zu bringen.
03.05.2016, 00:00
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Von Monika Fricke

„Warte auf mich in der Nacht, wir wollen das Nordlicht gemeinsam genießen“, lautet eine Textzeile aus den Songs, die Karrie Pavish Anderson in der Großen Scheune auf Gut Sandbeck vortrug. Die Sängerin und Songwriterin ist auch als Botschafterin unterwegs, um den Menschen ihre Heimat näher zu bringen. Es ist Alaska, immerhin 6600 Kilometer entfernt.

Das Konzert der Kreismusikschule (KMS) Osterholz war durch den Musikpädagogen und Gitarrenlehrer Andreas Bäuml ermöglicht worden. Freunde von ihm hatte die Musikerin im nördlichsten Bundesstaat der USV entdeckt. Andreas Bäuml erlebte ein Konzert mit ihr in Bremen und war beeindruckt von der Stimme und Ausstrahlung der Sängerin.

Karrie Pavish Anderson erzählte Geschichten aus ihrer Heimat in einem klaren, gut verständlichen Englisch. Sie berichtete vom Leben der Menschen im 450-Seelen-Dorf, von den kalten Wintern in Alaska mit unter 50 Grad Minustemperaturen. Den Songs, für die sie Text und Melodien schrieb, lieh sie nicht nur ihre Stimme. Sie übernahm auch den Piano- oder Gitarren-Part. Auch Andreas Bäuml begleitete sie bei einigen Songs, sowohl mit akustischer als auch mit elektrische Gitarre.

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