Mielke: Umstellung zum nächsten Schuljahr nicht mehr realisierbar

Erst Elternbefragung abwarten

Landkreis Osterholz. Es bleibt dabei: An der Schulstruktur im Osterholzer Ostkreis wird sich nach den Sommerferien 2011 nichts ändern. Die CDU-Fraktion im Kreistag scheiterte am Mittwoch mit ihrem Antrag, sich zumindest die Möglichkeit offen zu halten, bereits zum nächsten Schuljahr Oberschulen in Grasberg und Worpswede zu gründen. Die Planungen laufen weiter auf Änderungen zum Schuljahr 2012/2013 hinaus. Je nachdem, wie die geplante Elternbefragung ausfällt, sollen dann eine Integrierte Gesamtschule mit zwei Standorten in Lilienthal und Grasberg oder die neuen Oberschulen an den Start gehen.
25.03.2011, 05:00
Lesedauer: 1 Min
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Von Lutz Rode

Landkreis Osterholz. Es bleibt dabei: An der Schulstruktur im Osterholzer Ostkreis wird sich nach den Sommerferien 2011 nichts ändern. Die CDU-Fraktion im Kreistag scheiterte am Mittwoch mit ihrem Antrag, sich zumindest die Möglichkeit offen zu halten, bereits zum nächsten Schuljahr Oberschulen in Grasberg und Worpswede zu gründen. Die Planungen laufen weiter auf Änderungen zum Schuljahr 2012/2013 hinaus. Je nachdem, wie die geplante Elternbefragung ausfällt, sollen dann eine Integrierte Gesamtschule mit zwei Standorten in Lilienthal und Grasberg oder die neuen Oberschulen an den Start gehen.

CDU-Mann Werner Grobbau warb vergeblich dafür, dass der Landkreis bis zum 31. Mai unter Vorbehalt einen Antrag an die Landesschulbehörde zur Gründung von Oberschulen in Grasberg und Worpswede für das nächste Schuljahr stellt. Wenn im Juni das Ergebnis der Elternbefragung vorliege, könne der Kreistag immer noch entscheiden, ob der Antrag weiterverfolgt werden soll oder nicht.

Der Vorschlag stieß bei der SPD und den Grünen auf wenig Gegenliebe: Der Kreistag sei gut beraten, nach Klärung vieler noch offener Fragen zur Oberschule das Ergebnis der Elternbefragung abzuwarten, um dann eine Entscheidung zum Schuljahr 2012/2013 zu treffen, sagte Gerhard Witte (SPD). "Auch wir bleiben dabei: Erst Informationen, dann Elternbefragung", erklärte Grünen-Abgeordneter Jürgen Backhaus. Heidi Kupsch (FDP) hielt es mit der CDU: "Die Eltern wollen eine schnelle Entscheidung. Mein Eindruck ist, dass hier von Seiten der Verwaltung gebremst wird."

Landrat Jörg Mielke machte deutlich, dass eine Umstellung zum nächsten Schuljahr beim besten Willen nicht mehr hinzubekommen sei. Schon so sei der Zeitplan sehr ambitioniert gewesen, durch die politische Debatte sei man darüber hinweggekommen. Rund 900 Eltern müssen seinen Angaben zufolge befragt werden, bei einer Änderung zum nächsten Schuljahr würde sich die Zahl auf 1000 erhöhen. Das sei nicht mal eben so gemacht.

Der Antrag der CDU wurde bei 18 Ja und 27-Nein-Stimmen abgelehnt.

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