Mehrere Fälle bestätigt Erste Corona-Fälle aus Osterholz

Vier Menschen aus dem Landkreis Osterholz sind mit dem Coronavirus infiziert. Sie alle befinden sich in Quarantäne. Auch im Landkreis Rotenburg hat sich ein weiterer Verdachtsfall bestätigt.
10.03.2020, 18:31
Lesedauer: 1 Min
Zur Merkliste
Von Antje Borstelmann und Johannes Heeg

Osterholz/Rotenburg. Das Coronavirus breitet sich in Niedersachsen immer weiter aus. Aus dem Landkreis Rotenburg wird ein weiterer Fall gemeldet, und seit Dienstag ist auch der Landkreis Osterholz betroffen. Zwei Einwohner aus Schwanewede wurden positiv auf das Virus getestet und befinden sich in häuslicher Quarantäne. Die beiden haben sich einer Mitteilung des Landkreises zufolge beim Urlaub in einem Risikogebiet infiziert.

Zwei weitere mit Covid-19 Infizierte kommen zwar aus Osterholz-Scharmbeck, befinden sich aber derzeit in einer Klinik in Frankfurt am Main. Beide Personen zeigten nur leichte Symptome, ihr Gesundheitszustand sei stabil, heißt es in der Mitteilung aus der Kreisverwaltung. Die Kreisstädter seien von einer Urlaubsreise zurückgekehrt, auf der sie sich vor Ort bei einer infizierten Person angesteckt hätten. Nach der frühzeitigen Abreise sei das Paar in Frankfurt am Main von den zuständigen Behörden unter Quarantäne gesetzt worden.

Aufgrund der derzeitigen Entwicklung empfiehlt der Landkreis allen Bürgern, die Viruserkrankung ernst zu nehmen. Der rücksichtsvolle Umgang mit der Viruserkrankung helfe, die Kapazitäten von Ärzten und Krankenhäusern zu schonen. Die Empfehlung lautet, aktuell auf den Besuch von Freizeitveranstaltungen zu verzichten und insbesondere Veranstaltungen zu meiden, bei denen der Teilnehmerkreis unbekannt oder nicht klar eingrenzbar sei. Veranstaltern wird nahegelegt, solche Veranstaltungen auf einen späteren Zeitpunkt zu verschieben oder in diesem Jahr ausfallen zu lassen.

Am Montagabend habe sich erneut ein Corona-Fall im Landkreis Rotenburg bestätigt, heißt es von der Kreisverwaltung. Es handele sich um eine Mitarbeiterin des Agaplesion Diakonieklinikums, die aus dem Skiurlaub in Österreich zurückgekehrt ist. Da die Frau kaum Symptome verspürte, sei sie am Montag zur Arbeit gegangen. Dort erkannte man die Risikosituation und reagierte rasch. Die Mitarbeiterin sei entsprechend getestet und dann direkt in häusliche Isolation geschickt worden. „Patientenkontakte bestanden nicht. Das Gesundheitsamt hat am Abend mit der Ermittlung der Kontaktpersonen begonnen. Diese stehen unter häuslicher Quarantäne“, so der Landkreis.

Jetzt sichern: Wir schenken Ihnen 1 Monat WK+!
Mehr zum Thema
Lesermeinungen

Das könnte Sie auch interessieren

Einwilligung und Werberichtlinie

Ich erkläre mich damit einverstanden, dass die von mir angegebenen Daten dazu genutzt werden, regelmäßig per E-Mail redaktionelle Inhalte des WESER-KURIER seitens der Chefredaktion zu erhalten. Die Daten werden nicht an Dritte weitergegeben. Ich kann diese Einwilligung jederzeit formlos mit Wirkung für die Zukunft widerrufen, z.B. per E-Mail an widerruf@weser-kurier.de.
Weitere Informationen nach Art. 13 finden Sie unter https://www.weser-kurier.de/datenschutz

Schließen

Das Beste mit WK+