Beratung über Außenbereichssatzungen Ostersode und Überhamm Fachausschuss tagt am Montag

Worpswede (msö). Die Außenbereichssatzungen für die Worpsweder Ortschaften Ostersode und Überhamm bilden den Themenschwerpunkt der nächsten Sitzung des Ausschusses für Umwelt, Planung und Infrastruktur, zu dem die Gemeinde Worpswede für Montag, 17. November, eingeladen hat.
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Von Michael Schön

Die Außenbereichssatzungen für die Worpsweder Ortschaften Ostersode und Überhamm bilden den Themenschwerpunkt der nächsten Sitzung des Ausschusses für Umwelt, Planung und Infrastruktur, zu dem die Gemeinde Worpswede für Montag, 17. November, eingeladen hat. Beginn ist um 19 Uhr in der Ratsdiele, Bauernreihe 1.

Bei den Außenbereichssatzungen handelt es sich um „Light-Bebauungspläne“ mit vergleichsweise kurzen Verfahrenszeiten, die auch dazu dienen sollen, das Leben auf dem Land attraktiver zu gestalten. Mit den auf der Basis dieses Planungsinstruments getroffenen Regelungen soll es zum Beispiel ermöglicht werden, bisher landwirtschaftlich genutzte Grundstücke ganz oder zumindest teilweise für eine Wohnbebauung zu erschließen. Entsprechende Anträge sind bei der Gemeinde Worpswede eingegangen, als vor knapp zwei Jahren bekannt wurde, dass für Ostersode eine Außenbereichssatzung aufgestellt werden würde. Daraufhin fanden Bürgerversammlungen und Gespräche mit dem Landkreis statt.

Deren Ergebnis war, dass die landwirtschaftlichen Betriebe, die im westlichen Teil Ostersodes links von der Nordsoder Straße noch existieren, aus dem Satzungsgebiet herausgenommen wurden. Die Grundstücke westlich davon mit Ausnahme des Eckgrundstücks an der Meinershagener Straße sind aber Bestandteil der Satzung, ebenso wie der gesamte östliche Teil Ostersodes rechts von der Nordsoder Straße. Dass für den Teil des Dorfes, in dem noch Landwirtschaft betrieben wird, die Satzung nicht gilt, soll vor allem Nachbarschaftsstreitigkeiten vorbeugen, hat Burkhard Lichtblau vom Bremer Planungsbüro Instara erläutert: „Der Lehrer aus der Stadt will sicherlich alles riechen, nur keine Landwirtschaft.“

Inzwischen sind die für den Abschluss des Planverfahrens erforderlichen Voraussetzungen – Beteiligung der Öffentlichkeit und der Behörden sowie Berücksichtigung der Stellungnahmen anderer Verfahrensbeteiligter wie Landesplanungs- oder Naturschutzbehörde – so weit erfüllt, dass der Entwurf dem Planungsausschuss zur Beschlussempfehlung vorgelegt werden kann.

Etwas komplizierter stellt sich das Verfahren bei der Satzung für Überhamm dar. Der Landkreis Osterholz als einer der Verfahrensbeteiligten vertritt die Auffassung, dass einige der im ersten Entwurf vorgesehenen Baustandorte aus der Satzung herausgenommen werden müssten. Der Planungsausschuss ist nun gefordert, den Rahmen für ein weiteres Abstimmungsgespräch mit dem Landkreis abzustecken. Überhamm hat eine Siedlungsstruktur, die sich von denen der Findorffsiedlungen deutlich unterscheidet.

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