Kongress für Forscher und Betriebe Fachwelt trifft sich in der Kreisstadt

Landkreis Osterholz. Der für den 15. März geplante Fachkongress des Technologie-Netzwerks Artie übertrifft im Vorfeld alle Erwartungen. Wirtschaftsförderer Siegfried Ziegert hatte sich als Koordinator im Februar mit einem Anmeldestand von 150 Teilnehmern schon sehr zufrieden gezeigt; nun werden in der Stadthalle am Donnerstag rund 200 Vertreter aus Wirtschaft und Forschung, Politik und Verwaltung erwartet. Der Kongress-Tag in der Kreisstadt bringe erstmalig in dieser Form die Beteiligten aus neun Landkreisen zwischen Elbe und Weser an einen Tisch, so Ziegert. Das Thema am Donnerstag umreißt zugleich die Kernaufgabe des Netzwerks, dessen Arbeit vom Osterholzer Kreishaus aus koordiniert wird. Es lautet: Wissenstransfer und Innovationen im ländlichen Raum.
13.03.2012, 05:00
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Fachwelt trifft sich in der Kreisstadt
Von Bernhard Komesker

Landkreis Osterholz. Der für den 15. März geplante Fachkongress des Technologie-Netzwerks Artie übertrifft im Vorfeld alle Erwartungen. Wirtschaftsförderer Siegfried Ziegert hatte sich als Koordinator im Februar mit einem Anmeldestand von 150 Teilnehmern schon sehr zufrieden gezeigt; nun werden in der Stadthalle am Donnerstag rund 200 Vertreter aus Wirtschaft und Forschung, Politik und Verwaltung erwartet. Der Kongress-Tag in der Kreisstadt bringe erstmalig in dieser Form die Beteiligten aus neun Landkreisen zwischen Elbe und Weser an einen Tisch, so Ziegert. Das Thema am Donnerstag umreißt zugleich die Kernaufgabe des Netzwerks, dessen Arbeit vom Osterholzer Kreishaus aus koordiniert wird. Es lautet: Wissenstransfer und Innovationen im ländlichen Raum.

Erwartet werden dazu unter anderem Vorträge des Wirtschaftsstaatssekretärs Oliver Liersch aus Hannover und von EU-Direktorin Beate Grajnert, die sich bei der Europäischen Kommission um die Förderprogramme für Deutschland und die Niederlande kümmert . Und da das Artie-Netz von Brüssel aus gefördert wird, geht es bei dem Kongress auch um Rückblick und Ausblick: Beispielhaft geht es um die Verwendung der Mittel, durch die Betriebe aus der Region den Rat von Ingenieuren, Fachjuristen und anderen Wissenschaftlern nutzen können. Ziegert zufolge hat es seit Netzwerk-Gründung 1999 mehr als 2500 Transfer-Aktivitäten gegeben. An der geplanten Ausstellung mustergültiger Praxisbeispiele beteiligt sich übermorgen unter anderem der hiesige Müllfahrzeug-Hersteller Faun mit einem neuen Hybridfahrzeug.

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