Ausschuss erfreut über Entwicklung des Bramsteder Jugendraums

Ferienaktion gefällt Jugend

Von Luise Bär
16.10.2010, 05:00
Lesedauer: 1 Min
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Von Luise Bär

Hagen. Im Bramstedter Jugendraum ist wieder richtig was los. Basteln, spielen, reden, Internet, malen, kochen oder 'chillen', über 30 Kinder nehmen das Freizeitangebot im Niedersachsenhaus an. Seit dem Frühjahr haben Anja Alsdorf und Janet van der Meij die Betreuung übernommen. Ihr vorbereitetes Programm begeistert die Sechs- bis 15-Jährigen, die regelmäßig dienstags von 15 bis 16.30 Uhr dabei sind. Im Bramstedter Jugend- und Sozialausschuss berichtete Alsdorf über die Jugendarbeit. 'Lange nicht mehr so einen positiven Bericht gehört', lobte Karl-Heinz Köster (Wählergemeinschaft Wesermünde-Süd) das Engagement.

Die Bramstedter Jugendarbeit ist seit fast zwei Jahren Thema im Ausschuss. Ende 2008 wurde der Jugendraum geschlossen, die Besucher kamen nicht mehr. Einige Neustarts brachten nicht die erhoffte Resonanz. Im Dezember 2009 empfahl der Bramstedter Jugendausschuss, die Jugendarbeit über eine Honorarkraft selbst in die Hand zu nehmen. Die Unterstützung von Seiten der Hagener Jugendpflege wurde seinerzeit als 'nicht ausreichend' kritisiert.

Die Gemeinde Bramstedt konnte zwei erfahrene Frauen für die Jugendbetreuung gewinnen. Alsdorf betreut seit Jahren die Jugendlichen im DLRG-Hagen. Van der Meij, ausgebildete Lehrerin, ist als Hort-Betreuungskraft in der Bramstedter Grundschule tätig. 'Der Draht zur Schule und Kindergarten ist für die Jugendarbeit wichtig', betonte Bürgermeister Hinrich Bühring (CDU). Für die Zukunft wünscht er die Integration von Schule, Hort und Jugendbetreuung, 'dann können wir von einer Ganztagsschule träumen'.

Die Seniorenarbeit stand als weiterer Bericht auf der Tagesordnung. Seniorenbeiratsmitglied Karl-Heinz Köster zählte die Aktivitäten auf. Er regte an, am Sportplatz eine Boule-Spielbahn zu bauen. 'Da ist ein Aufenthaltsraum mit Kaffeemaschine, das wird ziehen.' Die zehnköpfige Rentnergruppe, die an der Fertigstellung der Boulebahn und des Schachbretts am Hagener Rathaus maßgeblich beteiligt war, könne einen Großteil der Arbeiten ausführen.

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