„Klaus“ legt Bäume um

Feuerwehren im Sturmeinsatz

Sturmtief „Klaus“ hat im Landkreis Osterholz am Donnerstag die Feuerwehren beschäftigt. Nach orkanartigen Böen wurden im Kreisgebiet gleich mehrere Bäume beschädigt. Es kam zu Verkehrsbehinderungen.
11.03.2021, 18:58
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Feuerwehren im Sturmeinsatz
Von André Fesser
Feuerwehren im Sturmeinsatz

In ganz Norddeutschland hatten die Feuerwehren mit den Folgen des Sturmtiefs zu tun. So wie hier im Raum Hamburg mussten die Einsatzkräfte auch im Landkreis Osterholz Bäume von den Straßen räumen.

Jonas Walzberg/dpa

Landkreis Osterholz. Orkanartige Böen haben am Donnerstag im Nordwesten für Unruhe gesorgt. In Niedersachsen hatten die Feuerwehren wegen umgestürzter Bäume Arbeit. So mussten die Wehren in Grasberg ausrücken, nachdem eine Tanne auf die Tüschendorfer Straße gestürzt war und von der Ortsfeuerwehr beseitigt werden musste. Mehr Schwierigkeiten bereitete der Grasberger Ortsfeuerwehr eine alte Eiche an der Wörpedorfer Straße. Laut dem stellvertretenden Gemeindebrandmeister Thorsten Schaffert drohten mehrere Äste herabzustürzen. Mit Unterstützung des Drehleiterfahrzeugs der Lilienthaler Feuerwehr konnten die Einsatzkräfte die Gefahr beseitigen.

Während des Einsatzes musste die Wörpedorfer Straße gesperrt werden. Die Polizei postierte sich am Wörpedorfer Kreisel und auch am Falkenberger Kreisel in Lilienthal, um den Verkehr am Einsatzort, aber auch an der derzeit gesperrten Worphauser Landstraße vorbeizuleiten.

Die Wehren aus Hüttenbusch und Worpswede hatten laut Gemeindebrandmeister Timo Kück mit drei umgestürzten Bäumen zu tun. In Lilienthal kappte der Sturm in der Wilhelm-Otten-Straße eine Erle, die laut Gemeindebrandmeister Andreas Hensel in Kürze sowieso gefällt werden sollte. Die Einsatzkräfte der Lilienthaler Wehr trugen die Reste des Baums Stück für Stück ab.

In Sankt Jürgen beseitigten die Ehrenamtlichen der Ortsfeuerwehr einen Baum von der Kreisstraße.

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Zur Sache

Brandeinsatz in Neu Sankt Jürgen

Die Feuerwehren aus Neu Sankt Jürgen, Mevenstedt, Worpswede und Hüttenbusch rückten am Donnerstag nach einer Brandmeldung mit 68 Leuten zu einer Wohnung im Barkenweg aus. Eine junge Familie hatte das Haus zu diesem Zeitpunkt schon verlassen. Laut Brandmeister Timo Kück rückten die Einsatzkräfte unter Atemschutz vor, um in der Wohnung festzustellen, dass auf dem eingeschalteten Herd ein Plastikteil lag, das dort nicht hingehörte. Löschwasser wurde für diesen Fall nicht benötigt. Die Einsatzkräfte schalteten den Herd ab und lüfteten durch.

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