Jung und Alt gestalten im Stiftungsdorf gemeinsam die Beete Gedeihliche Zusammenarbeit

Borgfeld. „Jung und Alt mit allen Sinnen“ heißt ein von der Robert-Bosch-Stiftung gefördertes Projekt, das auch im Stiftungsdorf Borgfeld betrieben wird. Gäste der Tagespflege der von der Bremer Heimstiftung unterhaltenen Einrichtung und Kinder der Grundschule am Borgfelder Saatland bepflanzten jetzt gemeinsam die Hochbeete auf der Terrasse der Tagespflege.
11.05.2015, 00:00
Lesedauer: 1 Min
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Von Sabine von der Decken

„Jung und Alt mit allen Sinnen“ heißt ein von der Robert-Bosch-Stiftung gefördertes Projekt, das auch im Stiftungsdorf Borgfeld betrieben wird. Gäste der Tagespflege der von der Bremer Heimstiftung unterhaltenen Einrichtung und Kinder der Grundschule am Borgfelder Saatland bepflanzten jetzt gemeinsam die Hochbeete auf der Terrasse der Tagespflege. Unter der fachlichen Anleitung von Angela Landt setzten Große und Kleine Schnittlauch, Borretsch, Petersilie, Bohnenkraut und Gewürztagetes in die frische Erde.

Im Borgfelder Stiftungsdorf findet der Brückenschlag zwischen Jung und Alt seit Oktober 2014 ganz regelmäßig statt. Alle zwei Wochen treffen sich der Kreativclub der Grundschule am Borgfelder Saatland und Senioren der Bremer Heimstiftung unter der Leitung von Diplom-Biologin Angela Landt und Ute Büge als Leiterin des Stiftungsdorfs, um gemeinsam aktiv und kreativ zu sein. Unter der Devise „Jeder so gut er kann“ bringen Jung und Alt ihre Fertigkeiten in das Projekt ein.

Die Teilnahme am Kreativclub ist sehr begehrt, berichtete Isabell Friedrich, Klassenlehrerin und Leiterin des Kreativclubs. Regelmäßig gibt es mehr Anmeldungen als Plätze zu vergeben sind. Über die thematische und/oder künstlerisch-gestalterische Ebene finden Jung und Alt leicht zueinander.

Die Beschäftigung mit den Grundschulkindern ist für die Senioren sehr bereichernd. Nicht nur eine willkommene Abwechslung, die viele Anregungen bietet, sondern letztlich auch ein großes Vergnügen, so Siegfied Weber, Mieter im Stiftungsdorf. „Ideen entwickeln wir gemeinsam“, sagte Weber über das Programm „Jung und Alt mit allen Sinnen“, dessen Förderung durch die Robert-Bosch-Stiftung zunächst bis Juni 2015 angelegt ist. Am vergangenen Wochenende stand die gemeinsame Bepflanzung der Hochbeetkästen auf der Terrasse der Tagespflege auf dem Programm. Obwohl an vielen Orten der Bremer Heimstiftung der generationsübergreifende Gedanke gelebt wird, gibt es nur im Borgfelder Stiftungsdorf so eine enge Nachbarschaft zwischen den Generationen.

Die Unterstützung durch die Robert Bosch Stiftung, die mit zu den bedeutendsten Stiftungen Deutschlands und Europas zählt, ist sowohl eine finanzielle als auch eine ideelle. Sie schloss die Beratung der Projektverantwortlichen mit ein.

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