Land Niedersachsen fördert Gewässer-Maßnahmen Geld für die Renaturierung

Landkreis Rotenburg. Fast 1,2 Millionen Euro für 15 unterschiedliche Maßnahmen: Rund jeder fünfte Euro des niedersächsischen Fließgewässerprogramms geht in den Landkreis Rotenburg. Das teilte die Grünen-Landtagsabgeordnete Elke Twesten unter Berufung auf das niedersächsische Umweltministerium mit.
18.05.2015, 00:00
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Von Irene Niehaus

Fast 1,2 Millionen Euro für 15 unterschiedliche Maßnahmen: Rund jeder fünfte Euro des niedersächsischen Fließgewässerprogramms geht in den Landkreis Rotenburg. Das teilte die Grünen-Landtagsabgeordnete Elke Twesten unter Berufung auf das niedersächsische Umweltministerium mit. Dabei sind unter anderem 405 000 Euro für Maßnahmen an der Wümme und 234 000 Euro für die naturnahe Umgestaltung des Lünzener Bruchbaches in der Gemeinde Scheeßel vorgesehen.

„Ich freue mich, dass viele wichtige Projekte im Landkreis Rotenburg mit knapp 1,2 Millionen Euro aus dem landesweit mit rund sechs Millionen Euro ausgestatteten Fließgewässerprogramm gefördert werden“, so Elke Twesten. „Mein besonderer Dank gilt den Unterhaltungsverbänden, die diese Projekte auf den Weg gebracht haben und neben der Landesförderung auch eigene Mittel einbringen.“ Ziel des Fließgewässerprogramms sei die naturnahe Umgestaltung der Bäche und Flüsse. „Unsere Fließgewässer sind nicht nur als direkter Lebensraum für Fische und andere Gewässerarten von besonderer Bedeutung. Sie sind zudem die Adern in der Landschaft und wichtige Elemente des Biotopverbundes“, erläuterte Twesten.

Die Wasserrahmenrichtlinie der EU verpflichtet Niedersachsen dazu, die Oberflächengewässer bis 2027 in einen guten chemischen und ökologischen Zustand zu versetzen. „Der chemische Zustand der Gewässer hat sich in den letzten Jahren in vielen Teilen des Landes zum Teil erheblich verbessert“, so Twesten. Bei der Verbesserung des ökologischen Zustandes der Bäche und Flüsse und ihrer Auen gebe es aber noch erheblichen Nachholbedarf. „Dazu leistet das Fließgewässerprogramm, zu dem die Kommunen, Landkreise und Unterhaltungsverbände landesweit rund eine Millionen Euro aus Eigenmitteln beisteuern, einen wichtigen Beitrag“, sagte die Grünen-Politikerin.

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