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„Einfach mal selber abziehen“

* Fragen, die sonst nie gestellt werden an Personen, die sonst nie gefragt werden - die Schiedsrichter-Edition. Heute mit Axstedts Julia Lühring.
20.04.2021, 06:00
Lesedauer: 2 Min
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„Einfach mal selber abziehen“
Von Tobias Dohr
„Einfach mal selber abziehen“

* Fragen, die sonst nie gestellt werden an Personen, die sonst nie gefragt werden - die Schiedsrichter-Edition. Heute mit Axstedts Julia Lühring.

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Name: Julia Lühring

Spitzname: Juli

Alter: 18

Verein: TV Axstedt

Man erkennt mich an: meiner Leidenschaft zum Fußball. Immer wenn es möglich ist, mache ich etwas, was damit zu tun hat.

Mit diesen drei Worten würde ich mich beschreiben: Sportlich, ehrgeizig, hilfsbereit.

Ganz in schwarz oder lieber knallige Neonfarbe? Hat beides etwas, aber lieber schwarz. Alle anderen Trikots, die ich besitze, sehen aus, als wären sie mir zu groß.

Meine „schönste“ Beleidigung: Hat sich bis jetzt noch niemand getraut.

Meine krasseste Fehlentscheidung: Trainer, die es verdient gehabt hätten, nicht vom Platz zu schmeißen.

Wäre ich kein Schiedsrichter, hätte ich es als Spieler in welche Liga geschafft? Entgegen dem Klischee denke ich, dass ich es in die Landesliga schaffen würde.

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Die überflüssigste Regel ist: Dass der Torwart beim Strafstoß in die Richtung des Schützen gucken muss. Ich habe noch keinen Torwart gesehen, der sich andersherum ins Tor gestellt hat.

Mein Ratschlag für jeden Schiedsrichter-Interessierten: Einfach mal im Verein nachfragen und die Kleinsten pfeifen. So sammelt man erste Erfahrungen und kann ganz gut abschätzen, ob es etwas für einen ist.

Der Titel meiner Autobiographie: „Ein Leben rund um den Fußball“

Die Auszeichnung zum Welt-Schiedsrichter geht an: Vermutlich würde es auf Bibiana Steinhaus oder Patrick Ittrich hinauslaufen. Es gibt aber einige Schiedsrichter, die ich persönlich gut finde.

Und im Landkreis Osterholz geht sie an: Es gibt auch hier ein paar, die ich gut finde, aber da kann und will ich mich für keinen entscheiden. Wir machen das schließlich alle nur als Hobby und geben unser Bestes.

Was ich in einem Fußballspiel immer machen wollte, aber mich nie getraut habe: Einfach mal selber abziehen, wenn der Ball perfekt für ein Traumtor lag.

Meine schlimmste Angewohnheit: Zu viele Dinge auf einmal machen zu wollen

Wörter oder Phrasen, die man als Schiedsrichter draufhaben muss: „Wir können auch nicht aus allem irgendetwas machen.“

Dieses Bundesliga-Spiel würde ich gerne pfeifen: Am liebsten ein Spiel am Ende der Saison in dem es noch um etwas geht - Meisterschaftsspiel oder Abstiegskampf.

Mit wem würdest du niemals im Aufzug steckenbleiben wollen? Donald Trump.

Mein Standardspruch, mit dem ich das Spiel nach Abpfiff beende: Eher langweilig: „Wir beenden das Spiel mit einem einfach: Gut ...“

Wenn ich drei Wünsche frei hätte…: Würde ich mir sportlichen und privaten Erfolg und Gesundheit wünschen. Und die Pandemie beenden.

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