10 Fragen an... Udo Mester Von Deutschen Meistern und Wohnraum

In unserer Kurzinterview-Reihe haben wir diesmal den Bürgermeister der Gemeinde Axstedt, Udo Mester, mit zehn Fragen gelöchert.
01.10.2019, 16:35
Lesedauer: 2 Min
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Von Peter von Döllen

Welches Thema beschäftigt Sie zurzeit am meisten?

Udo Mester : Zur Zeit beschäftigt mich sehr stark der gemeinsame Neubau der Kindertagesstätte in Steden mit den Gemeinden Holste und Lübberstedt. Wir gehen in die entscheidende Konzept- und Umsetzungsphase, mit dem klaren Ziel der Eröffnung in 2020. Seit der Infoveranstaltung vom 15. August zum Thema „Erweiterung des Raisa- Geländes“ habe ich das Gefühl beziehungsweise die Befürchtung, dass sich die beiden Ortsteile unserer Gemeinde entzweien könnten. Dem gilt es auf jeden Fall entgegenzuwirken. Wir sind die Vertreter beider Ortsteile und wollen das auch bleiben. Ich stelle mir darunter zum Beispiel die gemeinsame Einbindung von Bürgern in konkrete Projekte, vor. Und hier beispielhaft die gemeinsame Mitgestaltung am ehemaligen Muna-Gelände zur weiteren Nutzung. Oder die gemeinsame aktive Mitarbeit am Dorferneuerungsprogramm (bei positivem Bescheid), das wir gemeinsam mit den Gemeinden Holste und Lübberstedt auf den Weg gebracht haben.

Was lesen Sie im Moment?

Momentan lese ich keine Bücher. Wenn, dann aber nur im Urlaub, sind es Bücher von Simon Beckett oder Patricia Cornwell. Sonst einfach nur die aktuellen News aus der Tageszeitung und dem Kicker.

Wir stocken den Etat Ihrer Heimatgemeinde um eine Million Euro auf, und Sie dürfen das Geld ausgeben. Was machen Sie damit?

Ich würde einen Neubau von Wohneinheiten für Singles und Kleinfamilien jeden Alters errichten lassen. Denn durch die steigende Zahl an Single-Haushalten, alleinerziehender Elternteile und älterer Mitbürger werden zunehmend kleinere und altersgerechte Wohnungen benötigt. So halten wir die Leute im Ort. Ferner würde ich einen Fuß- und Radweg zwischen Oldendorf und Axstedt sowie durchs ehemalige Muna-Gelände in Richtung Bilohe voranbringen.

Wo verbringen Sie am liebsten einen Sonntagnachmittag?

Auf dem Fußballplatz des TV Axstedt oder den benachbarten Vereinen wie zum Beispiel FC Hagen/Uthlede, FC Hambergen oder SV Blau-Weiß Bornreihe. Sehr gerne aber auch einfach nur auf der Couch im Wohnzimmer.

Welche Schlagzeile würden Sie gerne mal in der Zeitung lesen?

Eintracht Frankfurt holt das Triple und wird DFB-Pokalsieger, Deutscher Meister und Champions League Sieger.

Mit welcher Persönlichkeit würden Sie gerne einmal essen gehen?

Mit dem ehemaligen US-Präsidenten Barack Obama, um sich mit ihm über seinen Nachfolger Donald Trump auszutauschen.

Was wollten Sie als Kind einmal werden?

Erst Pilot, dann Fluglotse. Beides hat nicht geklappt. Aber zumindest bin ich in der Luftfahrtbranche „hängen geblieben“.

Was war die erste Schallplatte oder CD, die Sie sich gekauft haben?

Von Sisters of Mercy „Temple of Love“ und von The Mission „God’s Own Medicine“.

Was bereuen Sie, in Ihrem Leben bisher nicht getan zu haben?

Ich bereue, dass ich vor dem Studium keine praktische Ausbildung gemacht habe. Denn die Praxis funktioniert nicht ohne Theorie und Theorie nicht ohne Praxis. So lernt man von beidem etwas und kann sich in die andere Seite ein stück weit hineinversetzen. Denn man braucht deutlich mehr Zeit, um diese Lücke wieder aufzuholen.

Vervollständigen Sie bitte folgenden Satz: Ich hasse es, wenn…

…Menschen nur ständig motzen und kritisieren und nicht selber Verantwortung übernehmen. Und wenn sie urteilen, ohne das persönliche Gespräch gesucht zu haben, oder wenn sie sich teilweise hinter den sozialen Netzwerken verstecken.

Info

Zur Person

Udo Mester (50 Jahre)

ist verheiratet, hat zwei Kinder und arbeitet als Statiker bei Airbus. Seit 2011 ist er Bürgermeister der Gemeinde Axstedt.

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