TSG Wörpedorf-Grasberg-Eickedorf

Alle TSG-Trainerteams verlängern - nur eine Personalie ist noch nicht fix

Wie und wann es mit dem Fußball weitergeht, darauf weiß natürlich auch Heiko Waldow keine Antwort. Doch seine Hausaufgaben im Hinblick auf die kommende Saison hat der TSG-Abteilungsleiter gemacht.
27.03.2020, 09:07
Lesedauer: 2 Min
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Von Thomas Müller
Alle TSG-Trainerteams verlängern - nur eine Personalie ist noch nicht fix

Der auch von höherklassigen Klubs umworbene Torjäger Bjarne Schnakenberg hat sich noch nicht festgelegt, ob er bei der TSG Wörpedorf-Grasberg-Eickedorf bleibt.

Tobias Dohr

Grasberg. Wie und wann es mit dem Fußball im Kreisverband Osterholz weitergeht, darauf weiß natürlich auch Heiko Waldow keine Antwort. Doch seine Hausaufgaben im Hinblick auf die kommende Saison hat der Abteilungsleiter Fußball in der TSG Wörpedorf-Grasberg-Eickedorf mit seinen Mitstreitern im Vorstand schon gemacht. Praktisch alle wichtigen Personalien wurden in diesen Tagen festgeklopft.

Für die erste Mannschaft in der Kreisliga mit Cheftrainer Gregor Schoepe und seinem Assistenten Günter Schnakenberg wurde die Zusammenarbeit um eine weitere Spielserie verlängert. „Wir haben uns schnell geeinigt“, sagt Waldow, „nachdem wir auch aus der Mannschaft nur positive Signale vernommen haben. Gregor hat Motivation und Spaß vermittelt.“

Neben dem Kreisliga-Team spielen aber auch die zweite und dritte TSG-Mannschaft eine Rolle im Vereinskonzept. Deswegen gab es auch dort die Vertragsverlängerung mit David Schaffelt/Florian Schlüter (TSG II) und Thomas Mross/Marcel Fischer (TSG III). Heiko Waldow ist mit dem Status quo in seiner Abteilung sehr zufrieden: „Es harmoniert unter allen Trainer.“

Dass die TSG-Erste auf Tabellenplatz sechs ganz leicht hinter dem Saisonziel von Rang fünf hinterher läuft, ficht Waldow nicht an: „Die Hinrunde war etwas wackelig. Und dann hatten wir unter anderem ja auch die schwere Verletzung von Hendrik Blanke.“ Außerdem: Es seien ja erst 16 Spiele gespielt. „Ich rechne damit, dass diese Saison wohl neutralisiert wird“, vermutet Waldow.

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Nur bei einer Personalie gibt es noch keine Vollzugsmeldung, der von Goalgetter Bjarne „Barnie“ Schnakenberg, Sohn übrigens des Co-Trainers Günter Schnakenberg. Der 22-Jährige, mit 15 Toren aus 13 Spielen laut Waldow die „Lebensversicherung“ für die TSG-Erste, ist dem Vernehmen nach von anderen, höherklassigen Vereinen angesprochen worden. „Barnie spielt ja schon ewig bei uns, trainiert ja auch sehr engagiert unsere U 8-Mannschaft. Aber er hat es noch offen gelassen, ob er bei uns bleibt“, würde der TSG-Abteilungsleiter einen Wechsel natürlich bedauern.

„Aus Sicht des Trainers würde ich ihm empfehlen, noch mindestens ein Jahr bei uns zu bleiben. Er fühlt sich hier ja auch wohl“, sagt Coach Schoepe und begründet: „Barnie ist nicht mehr blutjung und hat in der Jugend auch nicht so hoch gespielt.“ Potenzial habe der zweitbeste Kreisliga-Stürmer aber allemal für einen zwei oder drei Klassen höheren Verein. Er müsse noch ein wenig an sich arbeiten, in der Entwicklung gebe es noch Spielraum nach oben.

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Dass Gregor Schoepe, der inzwischen auch im eigenen Haus in Grasberg wohnt, sich auf eine weitere Saison bei der TSG einlässt, war indes kein Selbstgänger. Er schätzt den Verein zwar sehr, sieht in dem bisherigen Arbeitskonzept nicht die Optimallösung, ein neues soll Ende April in seiner Gänze auch der Öffentlichkeit präsentiert werden. Hauptansatzpunkt war für den Trainer der kleine Kader der Ersten mit 17 Mann, der im Winter verletzungsbedingt weiter schrumpfte und kaum zweistellig war. Mit maximal zehn Mann im Training sah der 42-jährige Sozialpädagoge keine Grundlage für eine erfolgreiche Arbeit: „Da muss sich was ändern.“

Weil es schwer sei, externe Spieler für die TSG Wörpedorf-Grasberg-Eickedorf zu gewinnen und es auch keinen nutzbaren Unterbau an Jugendteams gebe, müsse eben der gesamte Pool an Kickern aus allen drei Mannschaften genutzt werden, sprich: Akteure aus unteren Mannschaften müssen „oben“ aushelfen. Kurzfristig müsse man zwar nicht über höhere Saisonziele reden. Aber über kurz oder lang soll der TSG-Ersten dann doch die Rückkehr in die Bezirksliga gelingen.

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