Ortsfeuerwehr Dannenberg Wo Brandschützer zu "Sticker-Stars" werden

Die Mannschaftsstärke der Ortsfeuerwehr Dannenberg bleibt mit 26 Aktiven konstant. Als Werbeaktion haben sich die Einsatzkräfte dennoch etwas Besonderes einfallen lassen.
26.05.2022, 14:00
Lesedauer: 1 Min
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Von Johannes Kessels

Grasberg. Auf zwei ruhige Jahre hat der Dannenberger Ortsbrandmeister Tobias Koitka während der Jahreshauptversammlung der Dannenberger Ortsfeuerwehr zurückgeblickt. 14 Aktive und sechs Mitglieder der Altersabteilung begrüßte er im Dorphus zu dem Treffen. 

Insgesamt mussten die freiwilligen Kräfte zu sieben Einsätze ausrücken. Im Jahr 2020 brannte es zweimal – ein Carport und ein Schornstein. Ebenfalls zweimal wurden die Dannenberger zu Hilfeleistungen wegen Sturmschäden gerufen. Die eine der beiden Hilfeleistungen im vorigen Jahr war aufwendiger: Nach einem Autounfall mussten die Einsatzkräfte die Beifahrerin aus dem Fahrzeug herausschneiden. Die Frau kam mit einem Rettungshubschrauber ins Krankenhaus. Außerdem brannte in Adolphsdorf ein Reetdachhaus. Es konnte nicht mehr gerettet werden, wohl aber die Nebengebäude.

Als Werbeaktion verkaufte die Feuerwehr im Supermarkt an der Wörpedorfer Straße „Sticker-Stars“ nach Art der Panini-Bilder und Sammelalben, nur nicht mit Fußballspielern, sondern mit örtlichen Feuerwehrleuten. Das sei gut angekommen, berichtete Tobias Koitka. Ein Geschäftsmann aus dem Dorf habe 1000 Euro für „Einsatzkleidung zu nichtdienstlichen Zwecken“ gespendet. Nach zwei Eintritten und zwei Übertritten in die Altersabteilung liegt die Stärke der Wehr unverändert bei 26, dazu zählt eine Frau. Die wurde nun vom Ortsbrandmeister befördert, womit Britta Hahnenfeld jetzt Oberfeuerwehrfrau ist. Lars Hahnenfeld wurde zum Hauptfeuerwehrmann befördert.

Der stellvertretende Gemeindebrandmeister Thorsten Schaffert sagte, von dem neuen Grasberger Feuerwehrhaus am Kirchdamm, bei dem gerade Richtfest gefeiert wurde, profitierten alle Ortswehren in der Gemeinde, da sie die Waschhalle, das Materiallager und die Schulungsräume mitbenutzen dürften. Michael Frerks, stellvertretender Grasberger Bürgermeister, bedankte sich für die stete Einsatzbereitschaft und hatte außerdem ein Abzeichen des Landes Niedersachsen mitgebracht, das er – coronabedingt mit zwei Jahren Verspätung – Werner Böse überreichte. Der hatte nämlich vor zwei Jahren sein 40-jähriges Jubiläum bei der Feuerwehr. Ebenfalls seit 40 Jahren dabei sind Hans-Joachim Koitka und Joachim Böttjer.

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