Handball-Bremenliga HSG LiGra verliert Spitzenspiel

Die weiße Weste der HSG LiGra hat ihren ersten Schönheitsfleck. Die Handballer verloren das Spitzenspiel in der Bremenliga gegen die SVGO Bremen II auf eigener Platte knapp mit 30:31 (13:17).
07.10.2019, 16:30
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Von Jonas Bargmann

Grasberg. Die weiße Weste der HSG LiGra hat ihren ersten Schönheitsfleck. Die Handballer verloren das Spitzenspiel in der Bremenliga gegen die SVGO Bremen II auf eigener Platte knapp mit 30:31 (13:17). Den Siegtreffer erzielte Nils Zittlosen vom Siebenmeterstrich nach dem eigentlichen Spielabpfiff – die Enttäuschung war bei den Mannen von Cheftrainer Uwe Dobrunz daher umso größer.

„Das ist natürlich die Höchststrafe für uns“, bemerkt LiGra-Akteur Carsten Buschmann. Dabei haderte er unter anderem mit der zum Strafwurf führenden Entscheidung. „Die Regel besagt, dass es bei einem groben Foul oder regelwidriger Unterbindung eines Wurfes eine rote Karte und einen Siebenmeter gibt. Aber der Angreifer wurde nicht festgehalten, nur geblockt. Das war eine normale Spielsituation, daher war die Entscheidung gegen uns sehr hart.“ Besonders bitter: Rund zehn Sekunden vor dem Ende war die HSG in Ballbesitz und hatte selbst die Chance auf den Sieg, den Gastgebern unterlief aber einer ihrer zahlreichen Ballverluste. „Wir haben den Sieg aus der Hand gegeben“, so Buschmann.

HSG LiGra: Schulaew, Wiggers; Böschen (3), Albers (1), Sven Schröder (3/1), Thoden (2), Vetter, Schnaars (8), Semken (4), Hansel (1), Meyer, Jan-Niklas Schröder (1), Ohlrogge (6/3), Böttcher (1).

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