Ernennung durch Gemeinderat Klaus Feldmann ist jetzt Grasberger Ehrenbürger

Klaus Feldmann ist seit Jahrzehnten eines der Gesichter der Gemeinde Grasberg. Nach seinem Ausscheiden aus dem Gemeinderat haben ihn seine Nachfolger nun mit der Ehrenbürgerwürde ausgezeichnet.
14.12.2021, 15:31
Lesedauer: 2 Min
Zur Merkliste
Von Johannes Kessels

Grasberg. Vier Bürger und Bürgerinnen von Grasberg erhielten in den vergangenen 27 Jahren die Ehrenbürgerwürde. In der jüngsten Ratssitzung kam mit Klaus Feldmann aus Adolphsdorf der fünfte hinzu.

Als die Gemeinde Grasberg, die in ihrer heutigen Form 1974 bei der niedersächsischen Gebietsreform entstanden ist, 20 Jahre alt wurde, beschloss der Gemeinderat 1994, sich selbst die Möglichkeit zu geben, Ehrenbürger zu ernennen. Erste Ehrenbürgerin wurde damals Frieda Busch, es folgten 1996 Herbert Schnakenberg, 2006 Johann Warnken und 2011 Anna Holsten.

Zehn Jahre Ratschef

„Eine Ernennung soll dem Anspruch gerecht werden, dass die betreffende Person durch langjähriges und besonderes Engagement sich besondere Verdienste für die Gemeinde Grasberg erworben hat“, hieß es in der Sitzungsvorlage für die jüngste Ratssitzung. Klaus Feldmann erfülle diese Voraussetzungen. Er wurde 1952 in Adolphsdorf geboren und ist dem Dorf stark verbunden. Von 1991 bis zur Kommunalwahl in diesem Jahr gehörte er dem Grasberger Gemeinderat an, die vergangenen zehn Jahre war er dessen Vorsitzender.

Klaus Feldmann ist nicht nur Mitglied der Freiwilligen Feuerwehr von Adolphsdorf – inzwischen in der Altersabteilung -, sondern auch in der Dorfgemeinschaft und im Schützenverein. Besonders hob die Verwaltung aber sein Engagement bei den Adolphsdorfer Torfschiffern hervor, wo er nicht nur an den Torfkähnen mitbaut, sondern auch als Skipper tätig ist, gern mit plattdeutscher Tourbegleitung. Seine Kenntnis der heimatlichen Geschichte brachte ihn sogar in die NDR-Quizsendung „Leuchte des Nordens“, die er als Sieger wieder verließ.

Einsatz für den Norden

Er kenne Klaus Feldmann von klein auf, sagte der stellvertretende Bürgermeister Kai Entelmann, und er sei immer beeindruckt gewesen, wie gut er sich in Adolphsdorf, aber auch im übrigen Grasberg auskenne. Er habe viel für den Nordbereich der Gemeinde getan, wobei ihm seine Frau Anneliese immer den Rücken freigehalten habe. „Ohne dieses Ehrenamt wäre es eiskalt bei uns und kein Leben im Dorf“, meinte Entelmann.

Klaus Feldmann wollte die freundlichen Worte schon erwidern, als dem neuen Ratsvorsitzenden Axel Schloo einfiel, dass noch abgestimmt werden musste. „Na, dann stimmt erstmal ab“, meinte Feldmann, und die Ernennung zum Ehrenbürger erfolgte einstimmig. Er habe es immer als sein Anliegen gesehen, Grasberg als die kleinste Gemeinde im Landkreis Osterholz voranzubringen, sagte Klaus Feldmann, und der Gemeinderat habe ihn dabei unterstützt. „Es ging bei uns immer ohne großen Streit.“ 

Jetzt sichern: Wir schenken Ihnen 1 Monat WK+!
Mehr zum Thema
Lesermeinungen

Das könnte Sie auch interessieren

Einwilligung und Werberichtlinie

Ich erkläre mich damit einverstanden, dass die von mir angegebenen Daten dazu genutzt werden, regelmäßig per E-Mail redaktionelle Inhalte des WESER-KURIER seitens der Chefredaktion zu erhalten. Die Daten werden nicht an Dritte weitergegeben. Ich kann diese Einwilligung jederzeit formlos mit Wirkung für die Zukunft widerrufen, z.B. per E-Mail an widerruf@weser-kurier.de.
Weitere Informationen nach Art. 13 finden Sie unter https://www.weser-kurier.de/datenschutz

Schließen

Das Beste mit WK+