Wörpedorfer Straße Landkreis: Einmündung ist sicher

Erneut hat der Landkreis die Forderung nach einer Ampel an der Wörpedorfer Straße in Grasberg abgelehnt. Es bestehe kein Handlungsbedarf.
27.09.2022, 09:00
Lesedauer: 1 Min
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Von Johannes Kessels

Grasberg. So bald wird an der Einmündung der Wörpedorfer Straße in die Worphauser Landstraße keine Ampelanlage gebaut. Das hatten Anwohner verlangt. Der Landkreis ist der Ansicht, dass die Einmündung auch für Radfahrer sicher ist. Das teilte Bürgermeisterin Marion Schorfmann in der jüngsten Ratssitzung mit.

In einer Sitzung des Bauausschusses im August hatte ein Zuhörer bemängelt, dass es sehr gefährlich sei, als Radfahrer an der Einmündung die Straße zu überqueren, zumal jetzt, da der Kirchdamm als Verbindung zwischen Grasberg und Worpswede gesperrt sei und der Kraftverkehr von Grasberg nach Worpswede über Worphausen geleitet werde. Gerade für Schulkinder sei die Einmündung zu unübersichtlich.

Daraufhin wandte sich die Gemeinde – nicht zum ersten Mal – an den Landkreis. Der hat nach einer erneuten Überprüfung keine Probleme festgestellt, auch Polizei und Landesstraßenbehörde sähen keinen Handlungsbedarf.

„Die Gemeinde hat alles getan, um darauf hinzuweisen, dass die Einmündung gefährlich ist“, meinte der Ratsvorsitzende Axel Schloo. Thomas Buse (Grüne) bezweifelte die Aussagekraft der Überprüfung durch den Landkreis. Wann diese erfolgt sei, wollte er wissen. Es habe Kontrollen zu verschiedenen Zeiten gegeben, erwiderte Bauamtsleiter Andreas Koppen. Thomas Buse wusste von einem Unfall mit einem Fahrrad wenige Tage vor der Gemeinderatssitzung zu berichten. Zumindest solange der Kirchdamm gesperrt sei, solle an der Einmündung wieder eine Ampel aufgestellt werden, wie es eine Zeit lang wegen einer Baustelle gegenüber der Fall war. Dann sehe er nur noch die Möglichkeit, dass die Anwohner sich selbst direkt an den Landkreis wendeten, sagte Axel Schloo.

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