Jugendparlament Grasberg Stimme der Jugendlichen droht zu verstummen

Weil es nicht genügend Kandidaten gibt, wird das Grasberger Jugendparlament erst im Februar gewählt. Dass das Interesse so gering ist, könnte an der Schulform liegen, mutmaßt der Vorsitzende Leon Bruns.
27.11.2022, 12:00
Lesedauer: 3 Min
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Stimme der Jugendlichen droht zu verstummen
Von Sandra Bischoff

Grasberg. Die Wahl des neuen Jugendparlaments (Jupa) ist auf das nächste Jahr verschoben worden. Eigentlich sollten die jungen Einwohner der Gemeinde Grasberg ihre Vertreter in der Woche vom 28. November bis 4. Dezember wählen. Weil es aber nicht genug Bewerber gibt, findet die Abstimmung erst im Februar statt. "Wir hoffen, dass sich bis dahin noch weitere Jugendliche finden, die Lust haben, sich für ihre Gemeinde zu engagieren", sagt Rathausmitarbeiter Kevin Stellmacher, der das Jugendparlament von Verwaltungsseite aus betreut. Das Gremium besteht aus neun Sitzen, für die Wahl muss es mindestens zwölf Bewerber geben. Derzeit lägen sechs offizielle Bewerbungen vor. "Ein Mitglied des aktuellen Jugendparlaments möchte auch wieder kandidieren, aber bei uns ist noch nichts eingegangen." Um interessierten Mädchen und Jungen die Chance zu geben, sich zu bewerben, hat sich der Verwaltungsausschuss Stellmacher zufolge nun dafür ausgesprochen, die Wahl erst im Februar stattfinden zu lassen.

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