Streuobstwiese Es brummt und summt auf der Streuobstwiese

Einige Nabu-Mitglieder entwickeln in Hambergen ein Beet für Insekten. Dazu müssen sie regelmäßig Gras und Unkraut rupfen. Doch die Mühe lohnt sich.
20.08.2019, 17:12
Lesedauer: 1 Min
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Von Peter von Döllen

Hambergen. Es brummt und summt in einem umzäunten Beet auf der Streuobstwiese in Hambergen. Seit langer Zeit pflegt der Nabu Hambergen die Wiese nahe des alten Rathauses. Jetzt versuchen einige Mitglieder, eine Fläche zu etablieren, die unterschiedlichsten Insekten helfen soll. Die ausgewählten Pflanzen schaffen nicht nur passende Nahrungsquellen für sie. Sie stellen auch wichtigen Lebensraum für sie dar. „Die Pflanzen haben wir aus eigenen Beständen“, erzählt Wolfgang Vogel, der die Wiese betreut. Es gab einen Aufruf, viele Hamberger spendeten Pflanzen für das Projekt. Künftig wird sich eine Gruppe um die Wiese kümmern. Eine der Pflanzen, die dort steht, ist die wilde Karde. Sie liefert nicht nur Nektar für Insekten. Ihre Blätter können auch Wasser sammeln, das von Vögeln gern getrunken wird. Und später dienen die hohlen Stängel als Unterschlupf für Insekten. An gleicher Stelle gab es schon mal eine Blütenwiese. Aber 2014 wurde sie aufgegeben. Die Natur holte sie sich zurück. Nun müssen die Naturschützer viel Zeit und Arbeit investieren, um Gras und unerwünschte Pflanzen zurückzuhalten – oft in Handarbeit. „Manchmal schaffen wir nur zwei bis drei Quadratmeter am Tag“, berichtete Gunther Bernau.

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