Fußball-Kreisliga Osterholz FC Hambergen II verpennt die erste Halbzeit

Aufgrund einer schlechten ersten Spielhälfte bezog der FC Hambergen II gegen den TSV Eiche Neu St. Jürgen eine deutliche 1:4-Niederlage.
Lesedauer: 1 Min
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Von Reiner Tienken

Hambergen. Mit dem 4:1 (3:0)-Erfolg beim FC Hambergen II hat der TSV Eiche Neu St. Jürgen zum Abschluss der Herbstserie den dritten Tabellenplatz in der Fußball-Kreisliga Osterholz gefestigt. Die Gründe für die Niederlage der Bezirksliga-Reserve waren vor allem im ersten Spielabschnitt zu finden. „Die erste Halbzeit war grottenschlecht von uns. Wir sind da überhaupt nicht richtig in die Zweikämpfe gekommen“, übermittelte FC-Trainer Gero Thiel nach dem Abpfiff.

Der TSV Eiche Neu St. Jürgen erzwang auf rutschigem Geläuf bereits eine Vorentscheidung bis zum Pausentee. Vladimir Winschu, Mark Gondlach und Lasse Harder legten eine komfortable 3:0-Gästeführung vor. Das 1:0 entsprang allerdings zunächst einem Zufallsprodukt. „Eiche“-Treffer Nummer zwei und drei waren schön herausgespielt. “Wir haben unseren Gegner vorne unter Druck gesetzt. Das hat gut funktioniert“, resümierte Kapitän Marcus Schlösser.

Gero Thiel zog aus der schwachen ersten Halbzeit seine Konsequenzen und nahm zur 46. Minute gleich mehrere Umstellungen vor. Mit Myron Reinberger, Philip Harms und Jascha Monsees begegneten die Rot-Weißen dem Gast fortan mit drei Spitzen. „Das haben sie auch gut gemacht“, erlebte der FCH-Coach Gero Thiel einen deutlich besseren zweiten Durchgang seiner Elf. Julian Buhl zeichnete für den herausragenden Treffer der betont fairen Begegnung verantwortlich. „Eiche“-Defensivakteur Julian Buhl bugsierte einen 20-Meter-Schuss per Dropkick zum 4:0 genau in den Winkel.

Myron Reinberger sorgte auf der anderen Seite nach einem klug vorgetragenen Konter schließlich für den Endstand. Bitter war das Resultat insbesondere für den Hamberger Schlussmann Dirk Böttjer. Der ehemalige Neu St. Jürgener und langjährige Bezirksliga-Torwart wurde von seinen Vorderleuten mehrfach regelrecht im Stich gelassen. „Der Schiedsrichter war gut und mit seinen Assistenten ein solides Gespann“, stellte Gero Thiel dem Unparteiischen Marius Schier (ASV Ihlpohl) und seinen beiden Linienrichtern Vitalij Ermisch und Ole Pasbrig ein erfreuliches Zeugnis aus.

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