Fußball-Bezirksliga FC Hambergen mit unglaublicher Willenskraft

Zweimal lag der FC Hambergen gegen den FSV Langwedel-Völkersen zurück, zweimal kam der Bezirksligist zurück. Und noch mehr: Am Ende behielten die „Zebras“ mit 4:2 die Oberhand.
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Von Karsten Hollmann

Hambergen. „Ich finde es großartig, dass wir nach einer fünfeinhalbmonatigen Belastungszeit und zweimaligem Rückstand hier noch einmal zurückgekommen sind“, bilanzierte der Trainer des FC Hambergen, Eric Schürhaus, nach dem 4:2 (1:1)-Heimsieg seiner Formation in der Fußball-Bezirksliga Lüneburg 3 über den FSV Langwedel-Völkersen. Frederik Nagel verwertete ein Zuspiel von Tim Denker mustergültig am kurzen Pfosten zum 3:2 und machte per Konter in der Nachspielzeit den Deckel mit dem 4:2 endgültig drauf.

FSV-Goalgetter Daniel Throl war aber lange Zeit drauf und dran, den „Zebras“ den Jahresabschluss zu verderben. „Der ist mit Ball schneller als alle Gegenspieler in der Liga ohne“, teilte Schürhaus mit. In 13. Minute foulte Steffen Kaluza diesen kurz vor dem 16-Meter-Raum. Doch Throl kam erst nach einem zweiten Kontakt mit der Schulter im Strafraum zu Fall und erhielt dafür den Elfmeter, den er selbst zum 1:0 für den Gast verwertete. Kaluza machte seine Sache gegen den Torjäger ansonsten aber sehr gut. Mit einem Reflex aus nächster Distanz verhinderte FC-Torwart Nils Sievert nach 35 Minuten die Vorentscheidung. Kurz vor der Pause holte Tim Denker den Strafstoß heraus, den Steffen Kaluza souverän im Stile von HSV-Legende Manfred Kaltz zum 1:1 rechts oben in den Winkel verwertete.

„In der zweiten Halbzeit haben wir dann alles auf eine Karte gesetzt, um einen unserer größten Konkurrenten im Kampf um die vorderen Plätze noch zu bezwingen“, sagte Eric Schürhaus. Doch beim Versuch, einem Langwedeler den Ball vom Fuß zu spitzeln, unterlief Kevin Struß ein Foul, das zu einem weiteren Elfmeter für die Gäste führte (63.). „Kevin hatte bereits Gelb und deshalb auch wirklich Glück, dass er nicht die Ampelkarte gesehen hat“, räumte selbst Schürhaus ein. Nachdem Daniel Throl dann das 2:1 geglückt war, brachte der FC-Coach mit Tobias Prigge einen frischen Mann für den platten Struß. „Tobias hat auch viel Spielfreude reingebracht“, stellte Eric Schürhaus fest.

Nils Bonkowski egalisierte mit seinem schwächeren linken Fuß zum 2:2. FSV-Torhüter Mika-Ole Haase war zwar noch an der Kugel dran, vermochte diese aber nur noch in den Giebel abzuklatschen. „Nach unserem 3:2 hatte ich aber wieder ein Deja-Vu für das 3:3“, ließ Schürhaus wissen. Doch nach einem Faller von Daniel Throl blieb die Pfeife von Referee Jan Nieswandt diesmal stumm. „Der Sieg war eine schöne Vorlage für unsere Weihnachtsfeier und ein Fingerzeig an die Konkurrenz, dass wir in dieser Saison noch viel vorhaben“, erklärte Eric Schürhaus.

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