FC Hambergen - SV Lilienthal/Falkenberg 2:1

Zehn Wechsel stören den Hamberger Rhythmus

Der Neu-Trainer des FC Hambergen, Julian Gelies, ließ beim 2:1 (2:0)-Erfolg im Testspiel seiner Formation gegen den Kreisligisten SV Lilienthal-Falkenberg nur Steffen Kaluza zur zweiten Hälfte auf dem Platz.
23.08.2020, 20:28
Lesedauer: 1 Min
Zur Merkliste
Von Karsten Hollmann
Zehn Wechsel stören den Hamberger Rhythmus

Zeigte eine starke Leistung und trieb die Hamberger Angreifer reihenweise zur Verzweiflung: Lilienthals Keeper Finn-Julian Bedau.

Tobias Dohr

Hambergen. Der Neu-Trainer des FC Hambergen, Julian Gelies, ließ beim 2:1 (2:0)-Erfolg im Testspiel seiner Formation gegen den Fußball-Kreisligisten SV Lilienthal-Falkenberg nur Steffen Kaluza zur zweiten Hälfte auf dem Platz – alle anderen Akteure der Rot-Weißen wurden ausgetauscht. „Das war für unser Spiel nicht gerade förderlich“, räumte Gelies hinterher ein. Dafür fand der Bezirksligist zu Beginn prima in die Begegnung.

Bereits nach sechs Minuten bereiteten Neuzugang Maksymilian Amplewski und Jorit Bierwald einen Sololauf von Luca Heißenbüttel – ebenfalls ein Neuer – auf der rechten Seite vor. Keno Liebschner vollendete den gelungenen Angriff im Zentrum zum 1:0 für die „Zebras“. „Wir hatten das Spiel in der ersten Halbzeit jederzeit unter Kontrolle und haben das Tempo bestimmt“, stellte Julian Gelies fest. Nach einer halben Stunde pressten die Hausherren sehr hoch und fingen die Kugel deshalb gleich nach einem Abstoß der Gäste ab. Jorit Bierwald bediente Maksymilian Amplewski, der den mitspielenden SV-Coach Hassan Jaber ins Leere laufen ließ und auf 2:0 erhöhte.

Lesen Sie auch

Jaber hatte sich aufgrund der Lilienthaler Personalprobleme selbst in der Abwehrzentrale aufgeboten. „In den zweiten 45 Minuten sind wir dann besser ins Spiel gekommen“, teilte der spielende Coach mit, der sich selbst auswechselte. Die Folge war der Anschlusstreffer von Joker Yannik Niemann, der von einem Missverständnis zwischen FC-Keeper Nils Sievert und Steffen Kaluza profitierte.

Nicht zuletzt dem starken Torwart des Gastes, Finn-Julian Bedau, war es zu verdanken, dass Frederik Nagel, Thilo Röper und Kevin Prigge allesamt nicht das 3:1 markierten. Bei einem Kopfball von „Freddy“ Nagel rettete darüber hinaus ein Lilienthaler Feldspieler in letzter Sekunde auf der Linie.

Mehr zum Thema
Lesermeinungen

Das könnte Sie auch interessieren

Das Beste mit WK+