Premiere für „The Night“ in Hambergen Musikalischer Weihnachtspunsch

Nachdem „The Night before Xmas“ in diesem Jahr kurzfristig abgesagt werden musste, machten die Organisatoren aus der Not eine Tugend: „The Night“ feierte erfolgreich Premiere in der Samtgemeinde Hambergen.
Lesedauer: 2 Min
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Von Christa Neckermann

Hambergen. In den vergangenen Jahren hatte die beliebte Musikveranstaltung „The Night before Xmas“ in Wallhöfen immer für eine gut besuchte Kirche gesorgt. Die Veranstaltung, die aus einer Kooperation zwischen der Jugendarbeit der Wallhöfener Kirchengemeinde und der Samtgemeinde-Jugendpflege Hambergen entstanden war, zeigte immer am Abend vor dem Heiligen Abend, was ihre Protagonisten in den vorangegangenen Monaten musikalisch erarbeitet hatten. Der daraus resultierende musikalische Weihnachtspunsch kam stets gut beim Publikum an. Doch in diesem Jahr musste „The Night before Xmas“ ganz unerwartet von der Wallhöfener Kirchengemeinde abgesagt werden.

Weil der musikalische Nachwuchs der Samtgemeinde aber nicht auf den liebgewordenen Jahreshöhepunkt verzichten mochte, machte sich Samtgemeinde-Jugendpflegerin Hanna Flemming auf die Suche nach einem neuen Aufführungsort. Und wurde in der Uwe Brauns-Halle fündig. Und weil die Veranstaltung drei Tage vorverlegt wurde, bekam das Musik-Event auch gleich noch einen neuen Namen: kurz und griffig „The Night“. So versammelten sich am Sonnabend neben den fast 30 musischen Talenten auch knapp 70 Zuschauer, die den Darbietungen mit großem Interesse und gezückten Handy-Kameras beiwohnten.

Der Abend wurde mit den rufenden Trommelklängen der Drummer Ladys eingeleitet, von denen Natascha und Tristan Becher dann die Bühne übernahmen, um unter anderem mit Elvis‘ „Can’t help falling in love“ viel Applaus einzuheimsen. Tamino Groth habe gerade erst damit begonnen, E-Gitarre zu spielen, kündigte Hanna Flemming den nächsten Nachwuchsmusiker an. Tamino hatte sich „Your Betrayal“ von Bullet for my Valentine und „Between Angels and Insects” von Papa Roach ausgesucht und präsentierte die beiden Stücke in bester Heavy Metal-Manier. Pascal Japke habe sich das Keyboard-Spielen selbst beigebracht, verriet Hanna Flemming über den nächsten jungen Musiker. Der entführte sein Publikum in die fabelhafte Welt der Amélie, bevor die Musikband No worry des Jugendfreizi Altes Rathaus die Bühne übernahmen. „We love Rock`n Roll“, lautete ihre musikalische Botschaft.

Die Möglichkeiten in der Uwe Brauns-Halle ließen in diesem Jahr erstmals die Teilnahme der Tanzgruppen von „Let’s Dance“ unter Leitung von Julia September zu. Die jungen Mädchen im Alter zwischen neun und 14 Jahren zeigten eine überaus gelungene und mit sportlichen Herausforderungen gespickte Darbietung, die das Publikum zu langanhaltendem Applaus animierte.

„Sag‘ uns nicht an, gib‘ mir einfach ein Zeichen, wenn wir auf die Bühne können“, bat der Drummer der aufstrebenden zweiten Musikband des Jugendfreizi Altes Rathaus, Felix Kropp, nach der Pause. „Wir haben nämlich etwas vorbereitet…“ Und schon stürmte ein Trommel schwingender Weihnachtsmann mit gruseligem Totenkopf die Bühne, um dem Namen der Band, „Überdosis Dezibel“, mehr als zu rechtfertigen. Überdosis Dezibel, das sind im Privatleben Tamino Groth, Bennet Samko, Felix Kropp und, diesmal, Tobias Wettermann, der den Gesang übernahm.

Hanna Flemming war an diesem Abend nicht nur als Conférenciere auf der Bühne, sie trat auch mit Mandoline, Kalimba und Konga auf. Zusammen mit Lea und Basti bildete sie das Trio Hanleba, das mit Gesang und Gitarrenklang erfreute. Katja und Petra Samko bewiesen, dass sich das musikalische Talent der Familie Samko nicht nur auf ein Familienmitglied beschränkt, als sie mit Geige und am Keyboard ihre Künste vorführten. Dann trat noch einmal Tobias Wettermann auf – diesmal als Solist mit Gitarrenbegleitung. Er übergab an Celine Fischer. Den Abend beschloss die Band Ausnahmslos.

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