Neuwahl in der Samtgemeinde Seniorenberat: Alles auf Anfang

Die Samtgemeinde Hambergen hat wieder eine vollständige Seniorenvertretung. Bernd Wellbrock ist Vorsitzender. Die Wahl war nötig, weil das bisherige Gremium nur noch aus zwei Mitgliedern bestanden hatte.
29.04.2019, 16:25
Lesedauer: 1 Min
Zur Merkliste
Von Peter von Döllen

Hambergen. Es war eine kurze erste Sitzung des neuen Seniorenbeirates der Samtgemeinde Hambergen. Der bis dahin amtierende Vorsitzende, Hermann Wieters, begrüßte die neuen Mitglieder und die Gäste. Auf Wunsch der Mitglieder wurden noch keine Vertreter für Fachausschüsse in der Samtgemeinde und den Mitgliedsgemeinden benannt. Sie haben in einigen Ausschüssen Rede-, aber kein Stimmrecht. Auch die Wahl von Vertretern zum Kreisseniorenbeirat wurde noch aufgeschoben. Bernd Wellbrock, Michael Reschka, Ulrike Grönwoldt, Erich Schnackenberg, Inge Objartel, Fred Lück und Jürgen Bock wollen sich erst besser kennen lernen. Alle sind Neulinge im Beirat. Damit fängt das Gremium neu an.

Die Beiratsmitglieder wählten Bernd Wellbrock zu ihrem Vorsitzenden. Er hatte bei der Wahl zum Seniorenbeirat die meisten Stimmen bekommen. Auch bei seinem Stellvertreter folgten die Mitglieder diesem Muster und wählten Michael Reschka, der die zweitmeisten Stimmen erhalten hatte. Schriftführerin ist Inge Objartel.

Der Seniorenbeirat musste neu gewählt werden, weil dem alten aus unterschiedlichen Gründen nur noch zwei Mitglieder geblieben waren. Es gilt eine verkürzte Amtsperiode des aktuellen Beirats – hauptsächlich um die Amtszeit an die des Kreisseniorenbeirates anzupassen, wie Samtgemeindebürgermeister Reinhard Kock erläuterte. Die Seniorenvertreter können sich noch weitere Mitglieder oder Berater ins Boot holen. Diese haben aber kein Stimmrecht im Gremium. Beispielsweise ist derzeit kein Mitglied aus Axstedt im Beirat. Das könnte somit geändert werden. Die zusätzlichen beratenden Mitglieder müssen nicht aus dem Kreis der zur Wahl angetretenen Kandidaten kommen.

Samtgemeindebürgermeister Reinhard Kock wollte die ausscheidenden Beiratsmitglieder Willi Warschun und Hermann Wieters verabschieden. Hermann Wieters verließ die Sitzung jedoch vorher demonstrativ. Er wolle nicht von Reinhard Kock verabschiedet werden, erklärte er. Wieters erreichte bei der Wahl nicht die erforderliche Stimmenzahl, ist aber zweiter möglicher Nachrücker, falls jemand vor Ende der Amtsperiode ausscheiden sollte.

Willi Warschun war aus persönlichen Gründen nicht erneut angetreten. Er war fast sieben Jahre im Seniorenbeirat tätig. Kock dankte ihm für seine ehrenamtliche Arbeit und überreichte einen Blumenstrauß.

Jetzt sichern: Wir schenken Ihnen 1 Monat WK+!
Mehr zum Thema
Lesermeinungen

Das könnte Sie auch interessieren

Das Beste mit WK+