Fußball-Bezirksliga Lüneburg Vierter Sieg in Folge: Läuft beim FC Hambergen

Der FC Hambergen hat einen Lauf: Der 2:1-Erfolg gegen den TV Sottrum war bereits der vierte in Folge. Der Lohn: Tabellenplatz fünf.
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Von Jan-Henrik Gantzkow

Hambergen. Der FC Hambergen bleibt in der Fußball-Bezirksliga Lüneburg 3 weiter in der Erfolgsspur: Im Heimspiel gegen den TV Sottrum erkämpften sich die „Zebras“ ein 2:1 (1:0) und kletterten durch den vierten Sieg in Serie auf den fünften Tabellenplatz.

Für die drei Punkte gegen den Aufsteiger, der zuletzt durch einen 3:0-Erfolg über das Spitzenteam aus Heeslingen aufhorchen ließ, mussten die Gastgeber aber mächtig kämpfen. Und taten dies zur Freude ihres Trainers auch: „Sottrum war der stärkste Aufsteiger seit langer Zeit und deutlich besser, als es der Tabellenplatz vermuten lässt. Es war eine umkämpfte Partie, am Ende aber ein verdienter Arbeitssieg. Daher bin ich natürlich sehr zufrieden“, lobte FCH-Coach Eric Schürhaus nach dem Schlusspfiff. Von Beginn an entwickelte sich dabei eine intensive Partie, auch weil sich die Gäste keineswegs einmauerten. Stattdessen agierten die Sottrumer selbstbewusst und druckvoll, in vielen Phasen zeigten sie zudem ihre große fußballerische Qualität. Dass sie sich in der ersten Hälfte trotzdem keine nennenswerte Chance erspielten, lag in erster Linie an der konsequenten Defensivarbeit der Schürhaus-Elf.

Diese ließ sich vom beherzten Auftritt des Gegners nicht lange beirren, sondern übernahm mit fortlaufender Spieldauer mehr und mehr das Kommando. Schon im Mittelfeld eroberten die Gastgeber oftmals den Ball und wurden auch in der Offensive zunehmend gefährlicher. In der 20. Minute hätte Keno Liebschner so beinahe die Führung erzielt: Nachdem er seinen Gegenspieler gekonnt aussteigen ließ, kam er aus spitzem Winkel zum Abschluss, scheiterte aber am glänzend reagierenden Gästekeeper Tobias Engel. Auch in der Folgezeit dominierten die Rot-Weißen, der überfällige Führungstreffer fiel aber erst kurz vor der Pause. Tim Denker fand Liebschner mit einem Diagonalball, der behielt die Ruhe und schob eiskalt ein (41.).

Noch vor dem Seitenwechsel wäre beinahe der zweite Treffer gefallen, Denker übersah in dieser Szene aber den freistehenden Jorit Bierwald. So ging es mit einer knappen Führung in die Pause, nur neun Minuten nach dem Wiederanpfiff war diese dann aber vorübergehend dahin. Zunächst erlaubten sich die Hamberger einen unnötigen Ballverlust im Mittelfeld, im Anschluss wurde der Ball nicht energisch genug aus der Gefahrenzone geklärt. Dass der Schuss von Sinan Reiter auch noch unhaltbar abgefälscht wurde, machte den Gegentreffer besonders bitter. „Das war ein wirklich dämliches Gegentor“, bemängelte auch Schürhaus. Lange musste er sich aber nicht ärgern, denn seine Mannschaft schlug schnell zurück. Einen Schuss von Denker konnte Engel nicht festhalten, Frederik Nagel reagierte geistesgegenwärtig und traf zur erneuten Führung (63.).

Da die Gäste, deren schnelle Außenverteidiger immer wieder den Weg in die Offensive suchten, nun zu noch mehr Risiko gezwungen waren, boten sich den Hausherren einige aussichtsreiche Kontergelegenheiten. Aufgrund mangelnder Effektivität wurde eine mögliche Vorentscheidung aber verpasst, es blieb bis in die Schlussphase spannend. Und da musste nicht nur Schürhaus zweimal tief durchatmen. Eine knappe Viertelstunde vor dem Ende hob ein Gäste-Akteur nach einer resoluten Klärungsaktion von Schlussmann Nils Sievert theatralisch ab, der sehr gute Schiedsrichter fiel aber nicht auf die Schauspieleinlage herein und entschied korrekterweise auf Schwalbe. Zehn Minuten vor Ultimo stand dann erneut Sievert im Fokus, als er den Sieg mit einer überragenden Fußabwehr gegen den Sottrumer Kapitän Patrick Brillowski sicherte. Im direkten Gegenzug hätte Keno Liebschner das Spiel dann eigentlich endgültig entscheiden müssen, sein überhasteter Abschluss wurde aber pariert. Am wenig später feststehenden Sieg sollte dieser Fehlschuss aber nichts mehr ändern.

Schon kurz nach dem Sieg ging der Blick der „Zebras“ aber bereits wieder auf das kommende Wochenende, da soll die Serie auch gegen den TSV Achim weiter ausgebaut werden.

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