Deutsche Meisterschaften im Schießen

Ansehnliches Ergebnis für Michael Junker

Mit 579 Ringen schnitt Michael Junker in der Disziplin 300-Meter-Großkaliber-Gewehr-Liegendkampf von den Startern aus dem Kreis Osterholz noch am besten ab.
11.09.2019, 13:31
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Von Karsten Hollmann
Ansehnliches Ergebnis für Michael Junker

Platz 55 mit 579 Ringen: Michael Junker (Archivbild) sorgte bei den deutschen Meisterschaften für ein ansehnliches Ergebnis.

Christian Kosak

Landkreis Osterholz. Kim-Lee-Ann Wedemeyer vom SV Hüttenbusch hat sich bei den deutschen Meisterschaften im Schießsport in München prima präsentiert. Im Feld der Schülerinnen im Luftpistolen (LP)-Standard-Wettbewerb verbesserte sich die Tochter von Cliff Wedemeyer, der in München für den SV Bassum startete, mit 313 Ringen um fast 20 Ringe im Vergleich zu den Landesverbandsmeisterschaften.

Mit ordentlichen 313 Ringen landete Kim-Lee-Ann Wedemeyer auf Rang 13 beim Sieg von Franziska Thürmer vom SV Dransfeld (344). Michael Junker und Katrin Köster vom SV Worphausen starteten im 300-Meter-Großkaliber-Gewehr-Liegendkampf der Damen und Herren I. „Bei Michael lief es ganz gut. Er erreichte mit 579 Ringen ein ansehnliches Ergebnis, das ihm in dem hochrangigen Starterfeld den Platz 55 im vorderen Drittel einbrachte“, berichtete der Pressesprecher des Bezirksschützenverbandes Osterholz, Georg Veltl.

Katrin Köster habe sich dagegen zu viele Ausreißer geleistet und sich deshalb weit hinten im Feld wiedergefunden. Mit 555 Ringen belegte Köster Rang 135 beim Triumph von Lisa Müller vom SV Berg mit 597 Ringen. Jennifer Wingert vom SV Schwanewede feierte im LP-Freihand-Wettbewerb der Schülerinnen ihre DM-Premiere. „Jennifer war bei ihrem ersten DM-Auftritt sehr aufgeregt, hat sich aber mit den 169 Ringen ganz gut gehalten“, teilte Veltl mit. Für die Youngsterin sei es ein Riesenerlebnis und eine schöne Erfahrung gewesen, bei der DM dabei zu sein. Sie erreichte Rang 39 unter 88 Starterinnen. Gold ging an Kasja Pfaff vom Bürger-Schützen-Corps Erfurt mit 180 Ringen bei 20 Schuss.

Die Mutter von Jennifer Wingert, Marina Wingert, freute sich im Luftpistolen-Wettbewerb der Damen I über einen hervorragenden 14. Platz. „Das Ergebnis von 562 Ringen bei 60 Schuss und die Konstanz in den Serien sind echt sehr gut“, versicherte Georg Veltl.

Generell konnte er aber nicht verheimlichen, dass der Norden abgehängt wurde. „Wenn man sich den Medaillenspiegel und die Ergebnislisten ansieht, ist es schon ernüchternd zu sehen, dass das Sportschießen immer mehr zur süddeutschen Angelegenheit wird“, resümierte Veltl. Vor allem Bayern, Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz und Hessen seien sehr weit vorne weg. „Nur vereinzelt kommen Schützen aus Norddeutschland und speziell aus dem Bereich des Nordwestdeutschen Schützenbundes auf die vorderen Plätze. Ich bin gespannt, ob dies in den Verbänden bald zu Reaktionen führen wird“, erklärte Georg Veltl.

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