Bürgermeisterwahl Lilienthal Ergebnis steht fest: Zwei Kandidaten müssen in die Stichwahl

Wer wird der nächste Bürgermeister in Lilienthal? Die Bürgerinnen und Bürger der Gemeinde waren am Sonntag zur Stimmabgabe gerufen worden. Kurz vor 20 Uhr stand das Ergebnis fest. Es wird eine Stichwahl geben.
18.09.2022, 19:04
Lesedauer: 1 Min
Zur Merkliste
Ergebnis steht fest: Zwei Kandidaten müssen in die Stichwahl
Von André Fesser

Lilienthal. Wer in den kommenden neun Jahren Bürgermeister in Lilienthal sein wird, entscheidet sich erst bei der Stichwahl am 9. Oktober. Marcel Habeck (CDU) und Kim Fürwentsches (Grüne), so viel ist seit Sonntagabend klar, werden das Rennen um den Chefsessel im Rathaus unter sich ausmachen, weil sie das beste und zweitbeste Ergebnis eingefahren haben, niemand aber im ersten Durchgang die absolute Mehrheit erreicht hat. Während 34,4 Prozent der Wählerinnen und Wähler für Habeck stimmten, machten 44,4 Prozent ihr Kreuz bei Fürwentsches. Andrea Vogelsang (SPD) verfehlte dagegen ihr Ziel, in die Stichwahl zu kommen. Sie kam auf 12 Prozent. Ohne Chance blieb auch der parteilose Herausforderer Christoph Lüdemann, dem 9,2 Prozent der Wählerinnen und Wähler ihre Stimme gaben.

Bis 18 Uhr konnten die Bürgerinnen und Bürger am Sonntag in den Wahllokalen im Gemeindegebiet ihre Stimme abgeben. Vier Personen hatten sich beworben, die Nachfolge des im März verstorbenen Amtsinhabers Kristian Tangermann anzutreten. Mit dem Wasserschutzpolizisten Kim Fürwentsches (Grüne), dem Landkreisbediensteten Marcel Habeck (CDU) und der Gleichstellungsbeauftragten Andrea Vogelsang (SPD) sind drei von ihnen dem politischen Lilienthal schon gut bekannt. Sie alle sitzen für ihre Parteien im Gemeinderat und hatten somit schon die Gelegenheit, sich auf kommunalpolitischer Ebene zu profilieren. Als Vierter im Bunde stellte sich der parteilose Einzelbewerber Christoph Lüdemann zur Wahl. Er ist Inhaber einer Finanzdienstleistungsagentur. 

Wer auch immer aus der Stichwahl am 9. Oktober, dem Tag, an dem auch die Landtagswahl stattfindet, als Sieger hervorgehen wird: Er wird jede Menge Zeit bekommen, der fast 20.000 Einwohner starken Gemeinde Lilienthal einen Stempel aufzudrücken. Denn die niedersächsische Kommunalverfassung sieht vor, dass sich der nächste Amtsinhaber nicht etwa bei der nächsten Kommunalwahl im Herbst 2026 zur Wiederwahl stellen muss. Stattdessen kann der Gewinner oder die Gewinnerin mit einer Amtszeit bis 2031 planen.

+++ Dieser Artikel wurde um 19.53 Uhr aktualisiert. +++

Lesen Sie auch

Jetzt sichern: Wir schenken Ihnen 1 Monat WK+!
Mehr zum Thema
Lesermeinungen

Das könnte Sie auch interessieren

Einwilligung und Werberichtlinie

Ich erkläre mich damit einverstanden, dass die von mir angegebenen Daten dazu genutzt werden, regelmäßig per E-Mail redaktionelle Inhalte des WESER-KURIER seitens der Chefredaktion zu erhalten. Die Daten werden nicht an Dritte weitergegeben. Ich kann diese Einwilligung jederzeit formlos mit Wirkung für die Zukunft widerrufen, z.B. per E-Mail an widerruf@weser-kurier.de.
Weitere Informationen nach Art. 13 finden Sie unter https://www.weser-kurier.de/datenschutz

Schließen

Das Beste mit WK+