Dachstuhlbrand in Trupermoor Reihenhaus durch Feuer unbewohnbar

Im Lilienthaler Ortsteil Trupermoor ist in der Nacht zu Dienstag ein Reihenhaus durch ein Feuer zerstört worden. Der Dachstuhl hatte Feuer gefangen.
29.06.2021, 11:04
Lesedauer: 1 Min
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Reihenhaus durch Feuer unbewohnbar
Von Lutz Rode

Lilienthal. Zu einem Dachstuhlbrand musste die Feuerwehr in der Nacht auf Dienstag nach Trupermoor ausrücken. Kurz vor Mitternacht war das Feuer in einem Reihenmittelhaus in der Straße In der Vieth entdeckt worden. Ersten Berichten zufolge soll ein brennender Rasenmäher dafür verantwortlich gewesen sein, dass sich die Flammen auf den Dachstuhl ausbreiteten. Die Polizei gab später an, dass die Brandursache unklar sei und die Ermittlungen noch andauerten.

Alle fünf Lilienthaler Ortsfeuerwehren waren im Einsatz. Wegen der Rauchentwicklung waren bei den Löscharbeiten viele Atemschutz-Geräteträger gefragt, die sich bei ihrer schweißtreibenden Arbeit auf dem Dach ablösten.

Wie Feuerwehrsprecher Thorsten Reich berichtet, verhinderten die Einsatzkräfte, dass die beiden Häuser rechts und links in der Reihe ebenfalls in Brand gerieten. Schwierig war das insofern, als sich die Dachlatten über die komplette Häuserreihe durchzogen und sich die Flammen ungehindert auszubreiten drohten. Verletzte gab es nicht. Gegen 5.30 Uhr war der Löscheinsatz  beendet.

Aufgrund der zeitweise starken Rauchentwicklung im Ort hatte die Polizei in der Nacht eine Radiodurchsage veranlasst. Erste Ermittlungen zur Brandursache nahmen noch in der Nacht Beamte des Polizeikommissariats Osterholz sowie eine spezialisierte Tatortgruppe der Polizeiinspektion Verden/Osterholz auf. Der Brandort wurde durch die Beamten beschlagnahmt, sodass weitere Ermittlungen zur Brandursache am Dienstag fortgesetzt werden konnten.

Das betroffene Reihenmittelhaus ist aufgrund des Feuers derzeit nicht bewohnbar, die links und rechts danebenliegenden Wohnungen konnten nach Angaben der Polizei zumindest in der Nacht aufgrund der Rauchentwicklung ebenfalls nicht mehr betreten werden. Die Gemeinde Lilienthal organisierte für einzelne Bewohner der betroffenen Wohnungen Ersatzunterkünfte, andere kümmerten sich selbst um ein Dach über den Kopf. Der durch den Brand entstandene Sachschaden ist beträchtlich, eine zuverlässige Schadenssumme kann derzeit nicht abgeschätzt werden.

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