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Einfach mal ein Tor schießen!

* Fragen, die sonst nie gestellt werden an Personen, die sonst nie gefragt werden - die Schiedsrichter-Edition. Heute mit Worphausens Marco Miesner.
13.04.2021, 08:07
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Einfach mal ein Tor schießen!
Von Tobias Dohr
Einfach mal ein Tor schießen!

* Fragen, die sonst nie gestellt werden an Personen, die sonst nie gefragt werden - die Schiedsrichter-Edition. Heute mit Worphausens Marco Miesner.

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Name: Marco Miesner

Spitzname: Miele

Alter: 51 Jahre jung

Verein: TSV Worphausen

Man erkennt mich an: An meinem ernsten, nachdenklichen Gesichtsausdruck

Mit diesen drei Worten würde ich mich beschreiben: Ehrgeizig, pingelig, nachtragend.

Ganz in schwarz oder lieber knallige Neonfarbe? Wähle den Mittelweg, nicht zu groß auffallen, durch Leistung auffallen. Wichtig ist, dass alle Schiedsrichter im Spiel einheitlich auflaufen.

Meine „schönste“ Beleidigung: Man siehst Du heute aber wieder gut aus.

Meine krasseste Fehlentscheidung: Kann mich bewusst leider an keine Fehlentscheidung erinnern. ;-)

Wäre ich kein Schiedsrichter, hätte ich es als Spieler in welche Liga geschafft? Bezirksliga, damals Bezirksklasse.

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Die überflüssigste Regel ist: Keiner steigt durch die „Handregel“ durch.

Mein Ratschlag für jeden Schiedsrichter-Interessierten: Immer aufn Teppich bleiben und Toleranz aufbringen.

Der Titel meiner Autobiographie: „Ein, zwei brauch ich noch!“

Die Auszeichnung zum Welt-Schiedsrichter geht an: Pierluigi Collina

Und im Landkreis Osterholz geht sie an: Jürgen Stenken

Was ich in einem Fußballspiel immer machen wollte, aber mich nie getraut habe: Den Ball mal einfach als Schiedsrichter ins Tor zu schießen.

Meine schlimmste Angewohnheit: zu ungeduldig, denke zu oft, das alles nach Plan laufen muss.

Wörter oder Phrasen, die man als Schiedsrichter draufhaben muss: „Willst du weiterpfeifen?“; „Mach du dein Spiel und ich regele das andere Spiel!“; „Das wird nicht billig.“

Dieses Bundesliga-Spiel würde ich gerne pfeifen: Die „Geld-Verbrenn-Vereine“ HSV gegen Schalke

Mit wem würdest du niemals im Aufzug steckenbleiben wollen? Hasan Salihamidzic

Mein Standardspruch, mit dem ich das Spiel nach Abpfiff beende: „Tschüss und Schönen Dank!“

Wenn ich drei Wünsche frei hätte…: Gesundheit, Fit in Rente, Werder nochmal als Meister sehen.

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