Floorball-Deutschland-Pokal

Bitteres Pokal-Aus für die SG Seebergen/Lilienthal

Erstes Pflichtspiel, erste Niederlage: In der ersten Runde des deutschen Floorball-Pokals musste der Zweitliga-Aufsteiger gleich die Segel streichen.
17.09.2020, 17:15
Lesedauer: 2 Min
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Bitteres Pokal-Aus für die SG Seebergen/Lilienthal
Von Tobias Dohr

Lilienthal. Das hatten sich die Floorballer der SG Seebergen/Lilienthal ganz anders vorgestellt. Im ersten Pflichtspiel der neuen Spielzeit verlor der Zweitliga-Aufsteiger in der 1. Runde des deutschen Floorball-Pokals nach einer dramatischen Partie mit 3:4 (1:1, 1:1, 1:1) nach Verlängerung beim SCS Berlin.

„Neben einigen taktischen Dingen haben wir vor allem eine Lektion in Sachen Nervosität und Siegeswille bekommen“, sagte Lilienthals Spielertrainer Lukas Bieger nach der Partie beim Ostzweitligisten. Vor allem der Berliner Torhüter brachte die Lilienthaler Wölfe in der Anfangsphase schier zur Verzweiflung. So erspielten sich die Gäste zwar ein frühes Übergewicht und zahlreiche Chancen, doch nur Finn Leiermann war auf Vorlage von Hannes Röttger erfolgreich und traf zum 1:0 (15.). Kurz vor der Pause glichen die Berliner dann aber noch aus.

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„Mit jeder weiteren vergebenen Chance haben wir etwas Selbstvertrauen verloren und im Gegenzug Berlin gestärkt“, brachte Lukas Bieger das Spielgeschehen hinterher auf den Punkt. Hinzu kam der 1:2-Rückstand kurz nach der ersten Drittelpause und eine Unterzahlsituation nach einem eher ungewöhnlichen Wechselfehler. Immerhin glich Lukas Plenge nach 34 Minuten zum 2:2 aus. Jener Plenge kassierte dann aber zu Beginn des hitzigen Schlussdrittels eine weitere Zweiminutenstrafe. Diese Unterzahlphase überstanden die „Wölfe“ jedoch unbeschadet und gingen stattdessen sogar durch einen von Luis Moes verwandelten Penalty mit 32 in Front (47.).

Die Gäste aus Lilienthal erspielten sich nun weitere gute Gelegenheiten, verpassten aber die Vorentscheidung, sodass Berlin vier Minuten vor Ende der regulären Spielzeit zum 3:3 ausgleichen konnte. In der Verlängerung dauerte es dann gerade einmal 59 Sekunden, bis Berlin das Golden Goal gelang. „Nur drei Gegentore aus der regulären Spielzeit zu bekommen, ist im Grunde keine schlechte Quote und wir haben auch über lange Strecken eine gute Defensivarbeit gezeigt und viele Bälle schon im Aufbau abfangen können. Deswegen bin ich gar nicht komplett unzufrieden mit dem Spiel. Trotzdem haben wir einige Baustellen aufgezeigt bekommen“, fasste Lukas Bieger zusammen.

Gut eineinhalb Wochen haben die Lilienthaler nun noch Zeit, um sich auf den Zweitligaauftakt vorzubereiten. Am Sonnabend, 26. September, steht um 18 Uhr das mit Spannung erwartete Auftaktspiel gegen Lokalrivalen TV Eiche Horn auf dem Programm.

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