Alternative zur Aufforstung Neue Bäume für Lilienthals Gärten

Weil in Lilienthal geeignete Flächen zur Aufforstung fehlen, hat die Gemeinde entschieden, das bereitgestellte Geld zu nutzen, um Privatgärten mit Sträuchern und Bäumen zu versorgen. Der Plan ist aufgegangen.
13.11.2020, 10:00
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Von Lutz Rode

Rund 750 junge Bäume und heimische Sträucher werden in Kürze in Lilienthaler Privatgärten und auf anderen Grünflächen sprießen. Genau so viele Bestellungen gingen bei der Freiwilligenagentur ein, nachdem sie zur Nachhaltigkeitswoche ihren Aufruf zur Pflanzaktion gestartet hatte. Bürger, Organisationen und Vereine konnten sich Bäume zu einem Drittel des Kaufpreises sichern. Den Rest bezahlt die Gemeinde aus dem Posten für Aufforstung, der im Haushalt eingeplant ist. Am Donnerstag wurde die Ware von Heike Behrens (Mitte) und Rita Beckmann von der Nabu-Ortsgruppe vorsortiert. Die Auslieferung übernimmt das Gartencenter Weingärtner in Seebergen. Eigentlich sollten die Gehölze vom Baubetriebshof ausgegeben werden, doch Corona lässt das nicht zu. Aber auch so sind die Beteiligten zufrieden: „Der Gesamtbestellwert von über 5000 Euro hat unsere Erwartungen übertroffen und wir freuen uns, mit Hilfe dieser erstmals durchgeführten Aktion einen Beitrag zum Klima- und Naturschutz in unserer Gemeinde leisten zu können“, sagt Kristian Tangermann als Vorsitzender der Freiwilligenagentur.

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