Integrierte Gesamtschule

Landrat weiht neues Oberstufenhaus in Lilienthal ein

Die Einweihung des neuen Oberstufenhauses der Integrierten Gesamtschule Lilienthal fand coronabedingt im kleinen Rahmen statt. Eine große Einweihung soll so bald wie möglich folgen.
16.06.2020, 18:51
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Landrat weiht neues Oberstufenhaus in Lilienthal ein
Von Silke Looden

Lilienthal. Die Freude stand allen Beteiligten bei der Einweihung des neuen, 3,9 Millionen Euro teuren Oberstufenhauses an der Integrierten Gesamtschule in Lilienthal ins Gesicht geschrieben. Der Landrat des Landkreises Osterholz, Bernd Lütjen, der Vorsitzende des Schulausschusses, Gerhard Witte, und Schulleiterin Karina Kögel-Renken hielten ihre Reden auf der grünen Wiese vor dem Neubau mit gebührendem Abstand zu den coronabedingt wenigen geladenen Gästen, darunter Dezernent Werner Schauer und Dezernentin Heike Schumacher sowie der Leiter der Oberstufe, David Niemann, und Schülersprecher Joschua Helvogt.

„Ich hoffe, dass wir schon bald eine richtige Einweihung nachholen können“, sagte Landrat Lütjen und lobte die gute Zusammenarbeit zwischen Verwaltung und Politik. „Die Beschlüsse für den Neubau sind immer einstimmig gefallen.“ Das sei keine Selbstverständlichkeit in Anbetracht der Finanzen. Da nicht nur die IGS, sondern auch das Gymnasium in Lilienthal in diesem Jahr ein neues Oberstufenhaus erhält, sagte der Landrat: „Ich freue mich, dass wir mit den beiden neuen Oberstufengebäuden die Schulstruktur im Ostkreis bedarfsgerecht ausbauen konnten.“

Bereits im Mai waren die ersten Schüler in das 1550 Quadratmeter große Gebäude eingezogen. Es ist für maximal 200 Schülerinnen und Schüler konzipiert. In kleinen Gruppen besichtigten die Schulpolitiker die hellen Räume, die sich bei Bedarf verdunkeln lassen. Kreisdezernentin Schumacher sprach von „freundlichen Farben“. Vor allem das Grün gefalle ihr gut. Neben Grün sind Orange und Weiß die dominierenden Töne. Die mobilen Möbel lassen sich je nach Lerngruppengröße umstellen. Die architektonische Gestaltung soll das selbstständige Lernen unterstützen. So sind die Kursräume als Input-Räume mit interaktiven Tafeln eingerichtet. Gelernt werden soll dann im zentralen Selbstlernbereich.

Schulleiterin Karina Kögel-Renken freut sich sehr über die konzeptionelle Ausrichtung, auch wenn die Gruppenarbeit coronabedingt aktuell nur eingeschränkt möglich ist. Sie bedankte sich für die Unterstützung des Landkreises bei der Umsetzung der Hygiene- und Abstandregeln.

Schülersprecher Joschua Helvogt hat den Bau von Anfang an begleitet. „Es ist schön zu sehen, wie sich das Gebäude mit Leben füllt“, sagte er. Die Sprecherin des zwölften Jahrgangs, Melanie Backes, sprach von einer „besonderen Lernatmosphäre“. Das neue Gebäude sei sauber und ruhig und vor allem nur für die Oberstufe. Im Erdgeschoss lernt der zwölfte Jahrgang, im Obergeschoss der 13. Jahrgang. Neben den vier Kursräumen und dem Selbstlernbereich befinden sich zwei Fachräume für Naturwissenschaften und zwei Teamzimmer für die Lehrkräfte sowie die sanitären Anlagen im Gebäude.

Die elften Klassen haben wie berichtet auch ein eigenes Gebäude bekommen. Sie lernen in dem ehemaligen Kindergarten gleich nebenan. Der Landkreis hatte die Immobilie für 1,5 Millionen Euro gekauft und 100 000 Euro in den Umbau investiert. Auch hier ist die Technik nun auf dem neuesten Stand. Landrat Lütjen probierte die interaktive Tafel gleich aus und hinterließ den Schülerinnen und Schülern den Satz des Pythagoras als Willkommensgruß.

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